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 Karin

Mineralstoffbombe im Winter: Kohl-Gemüse

Karin
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01. Januar 2009

Kohl ist in der kalten Jahreszeit ein wichtiger Lieferant von Mineralstoffen und Vitaminen mit viel Magnesium, Kalzium, Eisen und Zink

Als einziges Gemüse beinhaltet Kohl außerdem neben freiem Vitamin C auch eine Vorstufe von Vitamin C. Dieses wird erst durch das Kochen freigesetzt. Bei anderen Gemüsen geht es dagegen beim Kochprozess verloren, erläutert der Infodienst Landwirtschaft, Ernährung, Ländlicher Raum (LEL) in Schwäbisch Gmünd.

Spitzenreiter beim Vitamin-C-Gehalt seien Rosenkohl mit 112 Milligramm, Grünkohl mit 105 Milligramm und Brokkoli mit 100 Milligramm pro 100 Gramm Menge. Sehr kalziumreich sind Grünkohl mit 212 Milligramm sowie Kohlrabi und Wirsing mit je 64 Milligramm.

Für die wertvollen Inhaltsstoffe ist es am besten, wenn der Kohl gedünstet und nicht gekocht wird. Dazu sollte ein Topf mit gut schließendem Deckel verwendet werden, das verkürzt die Garzeit, schont die Vitamine und begrenzt den Kohlgeruch.

Damit das Gemüse nicht bitter schmeckt, werden der Strunk und die dicken Blattrippen besser nicht verwendet. Das reduziert außerdem den Nitratgehalt. Bekömmlich wird Kohl, wenn Kümmel, Anis, Fenchel- oder Dillsamen zugefügt werden.

 

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