16. Juni 2013

Badische Weinkönigin 2013 gekürt

Fotos: Badischer Wein GmbH/Badischer Weinbauverband e.V.

Aurelia Warther ist neue Badische Weinkönigin

Die Studentin und Winzertochter Aurelia Warther aus Müllheim-Hügelheim im Markgräflerland südlich von Freiburg ist 64. Badische Weinkönigin. Die 25-Jährige wurde am Samstag in Freiburg gekrönt. Sie wird den badischen Wein zwölf Monate lang im In- und Ausland repräsentieren.

 

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Ihr zur Seite stehen die beiden Weinprinzessinnen Marie-Luise Wolf (25, Foto rechts) aus Vogtsburg am Kaiserstuhl und Vanessa Wolff (20, Foto links) aus Freiburg. Warther studiert seit drei Jahren Weinbau und Kellerwirtschaft, sie möchte Winzerin werden. Als Weinkönigin tritt sie die Nachfolge der 25 Jahre alten Winzerin Katharina Zimmer aus Östringen im Kreis Karlsruhe an.

«Ich freue mich darauf, den badischen Wein mit Herz und Seele zu repräsentieren», sagte Warther. «Der Titel ist für mich eine Möglichkeit, die Menschen von unseren Produkten zu überzeugen.» Ihr Ziel sei es, Verbraucher zu animieren, badischen Wein zu kaufen.

Zudem werbe sie für die Verbindung von Weinbau und Tourismus. Ihr Studium in Neustadt an der Weinstraße (Rheinland-Pfalz) sei Ansporn. «Ich werde auch in der Pfalz die badische Fahne hochhalten.»

In diesem Jahr bewarben sich sieben junge Frauen. Sie mussten sich von einer Jury zu Weinbau, Kellerwirtschaft, Weinrecht und Werbung befragen lassen. Das 31 Mitglieder zählende Gremium bestand aus Vertretern von Weinwirtschaft, Politik, Wirtschaft und Medien.

«Die neuen Weinhoheiten haben die Juroren mit ihrem Fachwissen, ihrer Persönlichkeit und ihrem Auftreten von sich überzeugt», sagte der für Weinbau zuständige Landwirtschaftsminister Alexander Bonde (Grüne). Der Weinanbau spiele im Südwesten eine wichtige Rolle. «Mit rund 28 000 Hektar Rebfläche stehen fast 30 Prozent aller Reben Deutschlands in Baden-Württemberg.» dpa

Die Badische Weinkönigin

Eine Badische Weinkönigin wird seit 1950 gewählt. Jedes Jahr gibt es eine neue Hoheit. Frauen, die sich bewerben, müssen aus einer Winzerfamilie stammen oder eine weinbezogene Ausbildung vorweisen. So können sie zum Beispiel gelernte Winzerinnen oder Weinküfer sein. Als Weinhoheiten sind sie ein Jahr im Amt, sie arbeiten dabei ehrenamtlich.

Eine Weinkönigin ist während ihrer Amtszeit im Schnitt rund 200 Tage im Einsatz. Ausgerichtet wird die jährliche Wahl vom Badischen Weinbauverband. Er vertritt die Interessen von rund 25 000 Winzern zwischen Bodensee und dem Gebiet Tauber-Franken. Sie verfügen über rund 15 340 Hektar Anbaufläche. Baden ist das drittgrößte von 13 Weinanbaugebieten in Deutschland - nach Rheinhessen und der Pfalz und vor Württemberg.

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