Der Relaunch des Weingutes von Othegraven an der Saar wurde im Rahmen des red dot award communication design 2011 mit dem begehrten Qualitätssiegel red dot ausgezeichnet und damit unter den besten Kreationen weltweit eingereiht.
Der seit 1993 existierende red dot award zählt zu den wichtigsten internationalen Designwettbewerben. In 24 Wettbewerbskategorien bewertete eine Expertenjury die Rekordanzahl von 6468 eingereichten Arbeiten aus 40 Ländern und zeichnete nur die besten Leistungen aus.
Mit einer Anfrage des frisch gebackenen Weingutsbesitzers Günther Jauch begann Anfang 2009 die Zusammenarbeit der medienagenten mit den Team des Weinguts von Othegraven. Andreas Barth, Besitzer des Weingutes Lubentiushof und langjähriger Gutsverwalter beim Weingut von Othegraven war von da an Ansprechpartner und kreatives Gegenüber des medienagenten Christoph Ziegler.
Als neues Signet wurde das alleinstehende O mit dem V gekrönt und so zum Typo-Signal erhoben. Diese Linie zieht sich nun durch alle Elemente des Corporate Designs.
Niko meint: Die medienagenten werden früher oder später den Designpreis auch für ihre Agentur bekommen. Sie verstehen die Geheimnisse guter Weinwerbung und wie man mit Weinen Geschichten schreibt. Das zeigen die unzähligen Beispiele von Metzger und Gipfelstürmer bis Blutsbruder , die alle Hand in Hand in die Erfolgsreihe passen.

Kommentare (4)
Grüße, Niko
Letztlich zählt natürlich der Inhalt. Aber ein guter Wein verdient auch eine ansprechende Präsentation. Dass die Weinagenten ihren Preis für das Von-Othegraven-Etikett bekommen haben, hat sicher etwas mit dem Jauchschen Promifaktor zu tun. Verdient ist es allemal, vielleicht noch mehr für das Design der Weinetiketten von Markus Schneider, aber der war damals noch ein Unbekannter.
Wie auch immer, ich glaube an die Vorteile der Arbeitsteilung: Der Winzer macht den Wein und der Designer das Etikett. Wenn der eine sich auch um das andere bemüht, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Murks dabei herauskommt (was beim Design vielleicht nicht ganz so tragisch ist wie beim Wein).
Das \"echte und gelebte Design\" ist m.E. ein Mythos. Traditionelle Etiketten sind ebenso \"echt\" wie die neuen, nur dass sie 50 oder 100 älter sind - und oft entsprechend angestaubt aussehen.
ch empfehle einen Blick auf die Homepage der Medienagenten. Tolle Ideen!
Aber: eine suchunfreundliche und barriereunfreie AS Flashseite (wollte schon fast Baukasten sagen) mit gutem, jedoch nicht überragendem Design (kein Award), dazu, dass die mobile Nutzung fast ausgeschlossen wird, dass Tracking über Google Analytics mit einer NICHT-anonymisierten IP Adresse abläuft, usw. Ziemlich übertrieben. Das geht definitiv besser.
Den Namen macht Günther Jauch. Die Seite ist Mittelmaß. Aber so läuft die Branche :) Fame um des Fames Willen. Wie dem auch sei, trotzdem Gratulation an dieser Stelle.