18. März 2017

Weingut Tesch Wie schmeckt der Mond?

Was verbirgt sich hinter dem mysteriösen TESCH-Riesling mit dem Mond auf dem Etikett? Ganz einfach: Ein verdammt guter und puristischer Riesling!

Nun - dieser Wein basiert auf einer speziellen Eigenart der Riesling-Trauben. In jedem Weinberg findet man einen kleinen Prozentsatz besonders kleiner goldgelber Träubchen, die keine Kerne haben. Das ist eine Laune der Natur.

Was verbirgt sich hinter dem mysteriösen TESCH-Riesling mit dem Mond auf dem Etikett? Ganz einfach: Ein verdammt guter und puristischer Riesling!

In alten Weinbergen ist dieser Prozentsatz besonders hoch. Nur in Jahren, in denen das Wetter während der Weinlese wirklich perfekt ist, kann man sich den Luxus leisten, diese Träubchen gesondert zu sammeln. Denn um genug Früchte für ein kleines Fass zusammen zu bekommen, musste die Tesch-Erntemannschaft 2015 über 12 Hektar Rieslingweinberge ablaufen.

Bei der Verarbeitung dieser Trauben kann die Extraktion auf die Spitze getrieben werden. Denn die Phenolausbeute nach dem Abbeeren ist außerordentlich gering. Der Grund dafür liegt in den von Natur aus fehlenden Kernen.

Man kann die Rieslingbeeren vom Stielgerüst trennen, und damit eine Quelle für Bitterstoffe ausschalten. Die Beeren entkernen kann man jedoch nicht. Das kann nur die erwähnte "Laune der Natur".

Der aus diesem Most entstandene, trockene Extrem-Riesling "Mond", beeindruckt durch seine überwältigende Konzentration an Fruchtaromen und seine enorme Tiefe. Reiner Purismus! Und das bei sehr niedrigem Alkoholgehalt.

Wie schmeckt der Mond? Einzelheiten von Martin Tesch am Stand F120 in Halle 13.

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