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Werderaner Wachtelberg, Rotwein Regent

Niko
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Kommentare 2
11. August 2008

2006 Werderaner Wachtelberg, Regent trocken, im Barrique gereift, Weinbau Dr. Manfred Lindicke, Werder (Havel)/Weingebiet Saale-Unstrut

Winzer Manfred Lindicke ist überzeugt davon, dass Brandenburg ein Rotweinanbaugebiet wird und liefert mit diesem Regent auch gleich ein Argument für seine These. Der Wein ist jugendlich, frisch und fruchtig, hat dezente Holznoten, eine gute Länge und passt zum Schweinebraten und zum Picknick. (14,5 Punkte)

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Norbert Pobbig aus Berlin

Sonntag, 17-08-08 12:53

Natürlich bleibt dieser Wein ein Regent, aber es ist eben ein guter. Wäre ja auch sehr diskussionswürdig, würde daraus ein Spätburgunder oder Merlot werden. Wir haben den Wein als "jugendlich, frisch und fruchtig" beschrieben. Man muss ja Regent nicht mögen, aber geschmacksneutral ist er jedenfalls nicht. Den "Ostdeutschen Weinpreis" haben nicht wir, sondern Stuart Pigott vergeben. Ein solcher Wettbewerb hängt natürlich immer auch von den Teilnehmern, den verkosteten Weinen ab. Wie in Peking nur Olympiasieger werden kann, wer auch dabei ist. Da fragt später niemand mehr, ob Sportler x oder y verletzt war...Dann müssen die anderen eben ihre besten Weine anstellen. Schlecht war der Regent vom Werderaner Wachtelberg aber auf keinen Fall. Oder sollten sich zwei anerkannte Expertenrunden unabhängig voneinander so irren? Ich vermute eher, da hat der WeinSchlumpf sich von seinen Vorurteilen gegenüber einer Rebsorte leiten lassen, als unabhängig die Qualität zu bewerten.

 

Der WeinSchlumpf aus Berlin

Montag, 11-08-08 22:58

Bei aller Liebe, ich habe den Wein auch probiert, es ist und bleibt ein Regent mit all seiner Geschmacksneutralität. Komisch, daß die wenigsten Winzer einen Regent im Stahltank ausbauen, denn dann würde auch noch der Holzgeschmack fehlen. Die einfachsten Rebsorten wie Müller-Thurgau oder auch ein Kerner kommen mit den klimatischen Verhältnissen und den sandigen Böden von Werder wohl besser zurecht, als irgendeine "PiWi" Rebsorte, die dem Winzer vorgaukelt, weniger Arbeit im Weinberg investieren zu müssen. Das so ein Wein letztes Jahr auch noch Sieger in der Kategorie "Bester Rotwein" beim Ostdeutschen Weinpreis" wird, mutet dann schon eher an Ironie an.

 
 

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