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Lexikon: Chardonnay

Karin
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22. Juli 2008

Das kleine Wein-Lexikon: C wie Chardonnay

Die Weißweinsorte Chardonnay ist wegen ihrer Anpassungsfähigkeit an Böden und Klima in allen Weinbauländern zu Hause. Weltweit wird die Edelrebe auf 140.000 Hektar angebaut, die meisten Reben stehen in Kalifornien und Frankreich.

Möglicherweise stammt die Rebsorte aus dem Burgund, wo es bei Tournus einen Ort mit dem Namen Chardonnay gibt. Sicher ist dagegen, dass die Orden der Benediktiner und Zisterzienser für die Verbreitung der Sorte in ganz Europa gesorgt haben.

Es gibt eine Vielfalt von Synonymen, wie Morillon, Weißer Ruländer oder Feinburgunder, die teilweise auch nur nahe Verwandte bezeichnen. Chardonnay steckt hinter berühmten Weinen wie Chablis, Meursault, Montrachet und Champagner.

In Deutschland wurde die Rebsorte erst 1991 zugelassen, es gibt nach Angaben des Statistischen Bundesamtes inzwischen rund 1090 Hektar Rebfläche, das ist ein Anteil an der deutschen Gesamtrebfläche von etwa einem Prozent. Alljährlich kommen 50 bis 100 Hektar dazu. Am besten gedeiht er auf tiefgründigen, kalkigen und warmen Böden.

Erzeuger in Deutschland: Dreissigacker, Huber, Johner, Rebholz

In Österreich: Velich, Kollwentz, Tement, Polz, Wieninger, Alphart, Juris

USA: Au Bon Climat, Kistler, Beringer,

Südafrika: Hamilton Russell, Mulderbosch

 

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