Diese zeigte bis Jahresmitte ein Minus von 4,1% beim Volumen und 0,4% beim Wert. Im besten Fall könnten die Erzeuger und Vermarkter für das Gesamtjahr 2008 damit rechnen, dass sich der Abverkauf stabilisiert. Alles hänge jetzt vom Jahresendgeschäft ab.
Als besonders beunruhigend bezeichnet der Verband die Tendenz in den USA: Am zweitgrößten Absatzmarkt für Champagner war die Menge schon im Vorjahr um 6 bis 7% geringer ausgefallen als 2006. Für dieses Jahr wird mit einem Rückgang von mehr als 10% gerechnet.
Laut Verbandsvorstand Ghislain de Montgolfier ist jedoch zu befürchten, dass das nächste Jahr für den Champagner noch schwärzer werde, zumal die US-Importeure die wegen der Dollarschwäche um 5 bis 15% heraufgesetzten Preise nur schwer akzeptiert hätten. Dabei hätten die Erhöhungen noch kräftiger ausfallen müssen, um den negativen Währungseffekt der letzten beiden Jahre auszugleichen, meint de Montgolfier.
Hoffnungen setzt der Verband nun auf Hongkong, das im Februar die Einfuhrsteuer für Wein gestrichen hat. Die Stadt dürfte deshalb eine bedeutende Drehscheibe für den Weiterexport in Asien werden. Weiteren Optimismus bezieht man in der Erzeugerregion aus der als "exzeptionell" bezeichneten Qualität der diesjährigen Traubenlese. (Wein + Markt)
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