Es ist ein Trauerspiel! Notgedrungen greift man nach Chile oder Südafrika. Oder sagt sich, okay heute darf es mal etwas sein und nimmt sich einen guten Tropfen, der bereits im Einkauf teurer ist und dann in der Restaurant-Relation nur bei mal 2 oder mal 3 liegt, aber dann schnell bei jenseits der 100 Euro.
Zwar ist die Argumentation der Gastronomen griffig und logisch: wir verdienen nichts am Essen und müssen teure Miete zahlen. Aber dann kommt eben raus aus diesem Teufelskreis!
Wie wäre es damit: eine Flasche pro Tisch darf ins Lokal mitgebracht werden, gegen ein geringes Korkgeld! Ich bin sicher, der Weinumsatz im Restaurant würde steigen.
Oder: Maximal das Doppelte des Einkaufspreises nehmen, so ist es oft im Bordeaux und dem Burgund.
Ich komme gerade aus Südafrika zurück, da ist es wie in Australien üblich, Weine gegen ein geringes Korkgeld mitzubringen, bring your own!
Es ist ein Bild des Jammers an deutschen Restaurant-Tischen: die Paare halten sich zumeist an einer Flasche den kompletten Abend fest. Da stehen jedem Wirt die Haare zu Berge. Zu dem Thema muss es lockerer und entspannter zugehen. Mehr Experimente!
Mein Tipp für den Restaurant-Besuch in Deutschland: Weine aus Österreich, da stimmt das Preis-Genuss-Verhältnis meist noch.
Grüße, Niko
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