Ein solcher Topf «atmet» - das heißt, er kann Feuchtigkeit aus dem Brot aufzunehmen und bei Bedarf wieder abgeben, erläutert Bernd Kütscher, Direktor der Akademie Deutsches Bäckerhandwerk. Das beugt Schimmel vor und sorgt zugleich dafür, dass das Brot nicht zu schnell austrocknet.
Aber nicht nur vom Aufbewahrungsort hängt es ab, wie lange sich ein Brot lagern lässt. Ein Roggenmischbrot zum Beispiel hält sich laut Kütscher je nach Größe drei bis fünf Tage. «Je höher der Weizenanteil, desto geringer ist die Haltbarkeit.» Nach den Leitsätzen des deutschen Bäckerhandwerks muss ein Roggenmischbrot zu mindestens 60 Prozent aus Roggenmehl gebacken sein. 90 Prozent dürften es höchstens sein. dpa

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