Im Internet wird eine sogenannte Negativliste mit Kneipen, Imbissen, Obst- und Gemüsehändlern verbreitet, die gegen Hygienebestimmungen verstoßen, erklärte Bezirkstadtrat Jens-Holger Kirchner (Grüne). Derzeit stehen auf dieser Liste 39 Betriebe, die bei Kontrollen mit Schimmel- und Rattenbefall durchgefallen waren. Das im Mai 2008 in Kraft getretene Verbraucherinformationsgesetz bietet dafür die Grundlage.
Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband Berlin (Dehoga) kritisierte die Vorgehensweise des Bezirks. Der Bezirk benachteilige einige Betriebe, da er es nicht schaffe, flächendeckende Kontrollen vorzunehmen, sagte Dehoga-Hauptgeschäftsführer Thomas Lengfelder der dpa. Lengfelder kündigte rechtliche Schritte an, sollte ein Dehoga Mitglied auf der Negativliste erscheinen. Bisher ist dies nicht der Fall.
Kirchner sagte, er sehe keine rechtliche Grundlage für eine Klage. Das Verbraucherinformationsgesetz verpflichte die Behörden, Verbraucher auf Anfrage Auskunft über die hygienischen Zustände in Lebensmittelbetrieben zu geben. Die Negativliste sei ein weiterer Schritt zum Schutz der Konsumenten.
Kirchner sagte weiter, 12 Kontrolleure würden täglich im Schnitt vier Betriebe untersuchen. Einrichtungen auf der Negativliste würden informiert und könnten eine Nachkontrolle beantragen. Sollte sich diese als positiv erweisen, würden die Betriebe von der Liste entfernt werden.
Die Liste: www.berlin.de/ba-pankow/verwaltung/ordnung/smiley.html
Auf der Liste stehen neben Asia-Imbissen auch Bäcker und sogar ein Unternehmen aus dem Velodrom, siehe auch den Beitrag der Weinakademie.
update: Nach der Internet-Veröffentlichung von Schmuddelkneipen in Pankow könnten ähnliche Listen bald auch für ganz Berlin möglich sein. Die Bezirksstadträte der Hauptstadt kommen an diesem Freitag zusammen, um die ausgedehnte Veröffentlichung von Negativlisten zu diskutieren. Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher (Linke) unterstütze das Pankower Modell, sagte ihre Pressesprecherin Marie-Luise Dittmar, "wir gehen davon aus, dass das Pilotprojekt auf andere Bezirke ausgedehnt wird, wenn es sich als positiv erweist".
sgdh,
ich habe ein Schnitzel in einem Imbis in Köln Am Neumarkt auf Hand bestellt.
Da ich unter Zeit Mangel war, wollte ich unterwegs essen.
Das Fleisch war total veraltet und gestuncken.
an der Seite vertrocknet.
Ich dackte vieleicht ist im Microwelle lange gehitzt und eine Seite vertrocknet.
Aber die Tatsache ist, das Fleisch war alt und vergammelt.
Als ich anfing zum essen, habe ich das Geruch gemerkt.
Habe dem Verkäufer zrück gebracht, er gab mir eine andere.
Das war das gleiche.
Ich habe druck gemacht, er sollte ein Stück von dem selbst essen.
er wollte aber nicht.
Ich habe mit Anzeige mit Gesundheitsamt bedroht.
er räumte und hat alles entsorgt.
Er gab mir das Geld zrück und entschuldigte sich.
Ich habe keine Anzeige gemacht, da der Aufwandt und Belastungen mir zu groß war und ich war mit meine eigene Sachen mit Zeit mangel.
Ich wollte auch Bild und Express Zeizung benachrichtigen, was ich auch wegen Zeitmangel nicht gemacht habe.
Ich meine solche Gastronomen spielen mit Leben von Menschen um das das Geld zu verdienen.
mfg
Ashraf Zadran
Sehr geehrte Damen und Herren, gerne würden wir diesen Restaurants helfen!! Wir sind spezialisiert auf Küchenhygiene. Vielleicht schauen sie mal auf unsere Internetseite.
Mit freundlichen Grüssen
Reiner Wierschem
Hallo Niko!
Da wird so einiges verklärt dargestellt und das insbesondere von der Boulevard- Presse!
- Der Verband ist für saubere Gastronomie, welches die „Normalität“ in unserer Branche sein muss! Hygiene und Sauberkeit ist eine der grundelementarsten Basis für unsere Branche!
- Betriebe welche sich nicht an die gesetzlichen Vorschriften halten, sollen und können von Amtswegen geschlossen werden! Unser Verbraucherschutz ist vorbildlich und sollte auch praktiziert und konsequent vom Amt durchgesetzt werden. Das ist die Aufgabe des Amtes, auch des Pankower! DAFÜR STEHT DER VERBAND: DEHOGA!
- Wir bieten unseren Mitgliedern die verschiedensten abrufbaren Leitfäden aber auch diverse Schulungen zum Thema Hygiene an.
- Kein DEHOGA Mitgliedsbetrieb ist auf der Negativliste zu finden!
- Wenn die Zugangsmöglichkeiten zum Eröffnen eines Gastronomiebetriebes so sind, dass man keine Vorbildung braucht, dann muss man sich eigentlich über nichts mehr wundern. Wir kämpfen auf Landes- und Bundesebene für einen prüfbaren fachlicheren Zugang um einen Betrieb zu eröffnen! Schaut man sich die Liste genauer an, dann fällt einem so manches diesbezüglich auf.
- Falsch dargestellt wurde auch, dass der Verband klagen will! Wer ein wenig Ahnung von Verbandsrecht hat weiß, dass wir das rechtlich gesehen nicht können.
- Richtig ist, dass wir gesagt haben, wenn jemand zu Unrecht auf dieser Liste steht, er sich selbst rechtliche Schritte vorbehalten sollte
- So steht z. B. auch ein Betrieb nicht mehr auf der Liste, weil er dem Bezirksamt mit rechtlichen Schritten gedroht hat! Der Betrieb wurde vor 5 Monaten geprüft und gleich danach forderte er das Amt mehrmals auf, um eine Nachprüfung erfolgen zu lassen. Dies passierte nicht und somit stand er zu Unrecht auf der Liste
- Blamabel für Pankow ist, dass diese Betriebe weiter mit dem „angeblichen“ Dreck geöffnet haben dürfen! Damit schützt das Amt NICHT die Verbraucher!
- Wer sich die Liste mit offenen Augen ansieht muss feststellen, dass die Prüfzeiten teilweise bis zu 10 Monaten zurück liegen. Wie kann es denn sein, dass die Betriebe immer noch schmutzig sein sollen/ können? Hat da nicht das Amt versagt und gefährdet damit die Gesundheit der Kunden? Oder entsprechen diese Betriebe wieder den gesetzlichen Bestimmungen nur das Amt stellte einfach mal einige Betriebe ins Netz, man hat dies auch schon vor Monaten angekündigt und nun sich nicht blamieren wollte?
- Wir haben mit dem Pankower Stadtrat Gespräche geführt um eine Berliner Lösung zu finden und auch bessere Kontrollwege zu gehen. Unser weitergehendes Gesprächsangebot ist nicht aufgenommen worden, sondern man beharrte auf dieses nicht allgemein verbindliche Projekt. Wir hätten uns eine mögliche gemeinsame Erarbeitung von Möglichkeiten und eine Zusammenarbeit im Punkt Hygiene mit den Bezirksämtern vorstellen können. Die anderen 11 Stadtbezirke haben sich wie bekannt am 6.3.09 entschlossen, dem Pankower- Modell nicht zufolgen!
Ich könnte dazu noch mehr sagen/ schreiben aber nur noch dieses: Bei sachlicher Recherche und dann dies auch noch in Presse- Worten veröffentlicht, wäre nicht diese „Schieflage“ entstanden! Es ist soweit, dass unser Geschäftsführer, einigen Journalisten nur noch seine Interviews schriftlich verfasst, welche dann aber auch von diesen Zeitungen nicht abgedruckt werden.
Zum Schluss noch ein Beispiel von sachlichem Journalismus aus dem Tagesspiegel: " … Tatsächlich aber erhalten die Kunden und Gäste nur eine zweifelhafte Gewissheit. Denn die Sicherheit, im Bezirk Pankow in einem gepflegten und sauberen Restaurationsbetrieb zu speisen oder in einem tadellosen Lebensmittelgeschäft einzukaufen, ist relativ. Was der Bezirk verspricht, kann er in der Praxis nicht halten. Denn die 7000 Lebensmittelbetriebe und 2500 gastronomischen Einrichtungen im Bezirk werden von lediglich zwölf Kontrolleuren begutachtet. Da kann sich jeder ausrechnen, wie häufig der Mann vom Amt vorbei schaut. Wenn das Amt nicht sicherstellen kann, dass alle Betriebe regelmäßig kontrolliert werden, ist das ungerecht gegenüber jenen Gastronomen, die das Los trifft - positive wie negative Veränderungen werden absehbar nur in großem zeitlichen Abstand ermittelt werden. …"
Ich wünsche mir und unserer Branche mehr sachlichere Diskussion zu diesem Thema, denn ein geringer Teil der Kollegen hält sich nicht an die gesetzlichen Vorschriften und durch Populismus wird eine ganze Branche „in den Dreck“ gezogen!
Kollegiale Grüße,
Klaus- Dieter Richter
Vizepräsident DEHOGA Berlin
sehe ich genauso. Die Negativ-Liste ist ein gutes Abmahn-Instrument. Die Dehoga muss genau überlegen, wenn sie hier schützen will. Wenn sie sich nur um ihre Betriebe kümmert und den Verbraucherschutz aus den Augen verliert, geht das nach hinten los.
Grüße, Niko
Nach Gammelfleischskandal und anderen Widerlichkeiten ist es an der Zeit, dass Transparenz geschaffen wird, wo sie möglich ist. Der DEHOGA ist gegen diese Transparenz, möchte also die schützen, die die VerbraucherInnen betrügen. Dass die Kontrollen nicht flächendeckend sind, ist kein Argument. In keinem Bereich wird flächendeckend kontrolliert. Stichproben reichen aus, wenn die Konsequenzen des Fehlverhaltens spürbar werden.
Beispiel Straßenverkehr: Wenn man sich die Argumente der DEGOHA zueigen machen würde, müsste man gegen Verkehrskontrollen jeder Art sein, weil die ja niemals flächendeckend sind, sondern nur stichprobenartig.
Quintessenz: Der DEHOGA sollte mal darüber nachdenken, ob er Repräsentant des seriösen Gaststättengewerbes ist oder Teil der Gammelfleisch- und Ekelgastronomielobby.
Mein Fazit: Weiter so, Pankow!

![]() | Honza Klein unterwegs | ![]() | |||||||||||
| Kulinarisches Interview | Best of Donhauser | ||||||||||||
| Genuss-Mail von Gabriele Redden | Wasser 1x1 von Jerk Riese | ||||||||||||
| Cookinaria von Jan-Göran Barth | Karins Küchentricks |