Schokoladen-Messen werden in Frankreich immer beliebter. Jetzt knüpft Straßburg mit Choco'Croc an seine süße Tradition an. Von diesem Freitag (14.30) bis Sonntag verführen fantasiereiche Schokoladen-Kuchen, -Figuren und Skulpturen zum Naschen. 40 Aussteller und Chocolatiers zeigen auf 3000 Quadratmetern ihre Produkte, geben Einblicke in ihr Handwerk und veranstalten kulinarische Kurse für die Kleinen.
Schoko-Bars bieten kalte und warme Schokoladen-Getränke aller Art sowie feinste Schoko-Gerichte an. Auf Konferenzen geht es um Themen wie Schokolade und Gesundheit und den Kakao-Handel. Die letzte Straßburger Schoko-Ausstellung vor zwei Jahren haben mehr als 26.000 Menschen besucht.
Ein Sonderthema dieser Messe ist die Vorstellung der Kakao-Pflanzungen der westafrikanischen Inseln Sao Tomé und Principe. Dort wächst der sogenannte Forastero-Kacao mit frischer Note, Tönen von Gewürzen und Nuancen von exotischen Hölzern. Kakao-Experten unterscheiden ähnlich wie Weinkenner Geschmacksvarianten. Besonders edel sind die Produkte der Kakaobohnen aus Guatemala, Kolumbien und Mexiko.
Nach Zucker und Kaffee ist Kakao mit einer Jahresproduktion von weltweit etwa drei Millionen Tonnen das wichtigste Handelsprodukt. Rund 70 Prozent des Kakaos wird in Westafrika angebaut. Was den Konsum anbelangt, so sind in Europa die Belgier mit 10,7 Kilogramm pro Jahr und Kopf (2006) die größten Genießer, gefolgt von den Deutschen (10,5 kg) und den Schweizern (10,3 kg). dpa
(Parc des Expositions, Wacken, Straßburg, Frankreich)

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