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 Niko

Wein-Macher Würtz zur EU-Weinmarktreform

Niko
 unter 
Kommentar 1
27. März 2009

Weinmacher Dirk Würtz sieht in der EU-Weinmarktreform eine große Chance für den deutschen Weinbau und spricht sich für eine Loslösung des Traubenanbaus von der Weinerzeugung aus

Weinmacher Würtz: "Was spricht gegen eine Loslösung des Traubenanbaus von der Weinerzeugung. Nichts, wenn man mal ganz ehrlich ist. Natürlich nicht unbedingt für diejenigen, die auf einem Weltklasseniveau ihre Weine produzieren und natürlich auch vermarkten. Die können das auch weiterhin selbst machen. Aber für alle anderen wäre das doch die ideale Erleichterung. Gesunde und gute Trauben kaufen und daraus Wein machen. Ganz einfach eigentlich. Vielleicht kommen wir auf diesem Weg auch einmal dazu, Basisqualitäten zu produzieren, die über jeden qualitativen Zweifel erhaben sind."

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Friedrich Bolle

Freitag, 27-03-09 08:43

@Würtz

Ich wundere mich immer wieder wenn ich die Platitüde von großen Chancen in irgendwelchen Papieren lese...

Und leider kommt nach den großen Chancen auf dem Papier sehr wenig.
Ja warum geht es eigentlich bei dieser " sogenannten Liberalisierung "

Größere Produktionseinheiten aufzubauen???

"Vielleicht kommen wir auf diesem Weg auch einmal dazu, Basisqualitäten zu produzieren, die über jeden qualitativen Zweifel erhaben sind."


Wenn ich mir die letzte Liste der TOP Weine anschaue:

http://www.nikos-weinwelten.de/home/beitrag/archive/2009/january/10/weinwirtschaft_kuer[..] ich bereits sehr gute Basisqualitäten mit einem Preis unter 5 Euro.




"Natürlich nicht unbedingt für diejenigen, die auf einem Weltklasseniveau ihre Weine produzieren und natürlich auch vermarkten"

Und warum eigentlich nicht für diejenigen die auf einem Weltklasseniveau ihre Weine produzieren????
Ach so, die können das selber machen?????


Und warum können, die anderen die das bisher nicht selbermachen nicht auch zukünftig... selber machen......???

Während andere Branchen, die " totale Liberalisierung " nicht mehr als das "Alpha und Omega " der Marktwirtschaft ansehen, scheint für den Weinbau den " Schweinezyklus " noch ein Termini aus der Agrarproduktion zu sein :-)

Wo Größe ,oder sollte man besser Größenwahn sagen, hinführt, sieht man derzeit an der Haverie unserer " Großtanker "


Und Größe schlägt nicht automatisch in Qualität um.

Und schon vergessen:

Aldi ist der größte Weinhändler Europas (daneben auch der größte Blumenhändler....)

Wer einmal ausgelistet worden ist, was welches finanzielles Risiko er bei den großen Distributionsketten eingeht.








 
 

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