Beste Aussichten auf die höchste kulinarische Wertung von drei Michelin Sternen hat - als sogenannter Hoffnungsträger - bei weiterhin konstant hoher Küchenleistung die 2-Sterne-Adresse Schauenstein in Fürstenau (Graubünden). Das erst 2003 eröffnete Haus von Küchenchef Andreas Caminada erhielt bereits 2005 seinen ersten Stern und gehört zu den großen Aufsteigern in der Schweizer Restaurantszene.
Der Guide MICHELIN Schweiz 2010, der am 19. November 2009 in den Handel kommt, empfiehlt auf 520 Seiten insgesamt 867 Hotels und 695 Restaurants in allen Komfort- und Preiskategorien. Die Auswahl belegt das hohe Niveau der Gastronomie zwischen Basel und Lugano: Mit insgesamt 101 Sternen ist die Schweiz weiterhin das Land mit den meisten Michelin Sternen pro Einwohner.
Die Anzahl der Schweizer 3-Sterne-Restaurants bleibt mit zwei Häusern auf dem Niveau der Vorjahre. Die Anzahl der 2-Sterne-Adressen beträgt 13. Mit den Häusern Anières in Auberge de Floris (Genf) und Homanns Restaurant in Samnaun (Graubünden) gibt es zwei Hoffnungsträger auf einen zweiten Michelin Stern.
Insgesamt 69 Häuser zeichneten die Michelin Inspektoren mit einem Stern aus, drei mehr als im Vorjahr. Bemerkenswert: Mit dem Rasoi by Vineet in Genf erhielt erstmals ein indisches Restaurant einen Stern. Zwei bislang sternlose Häuser stuften die Michelin Tester zudem als Anwärter für einen Stern ein. Die Schliessung des mit einem Michelin Stern ausgezeichneten Restaurants Auberge de Sugnens in Sugnens (Waadt) zum 1. November 2009 wurde erst nach Redaktionsschluss bekannt. Daher ist diese Adresse im Guide MICHELIN 2010 noch erwähnt.
Die Sterne-Restaurants und die Bibs:
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