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 Niko

Uta Felgner, von Agenten und der Stasi

Niko
 unter 
Kommentare 2
22. November 2009

Die ehemalige Hotel-Direktorin des Schlosshotels im Grunewald hat nach Recherchen der Berliner Morgenpost als Top-Agentin für die Stasi gearbeitet

Noch 2006 gab es ein Sommermärchen im Schlosshotel im Grunewald. Damals gelang Hotel-Direktorin Uta Felgner der Coup schlechthin: sie wurde Herbergsmutter der Deutschen Nationalelf. Schnee von gestern.

Nach Recherchen der beiden Enthüllungs-Reporter von Berliner Morgenpost und Welt, Dirk Banse und Uwe Müller, wurde Uta Felgner vom Ministerium für Staatssicherheit "als Top-Agentin" geführt.

Was für eine faszinierende, was für eine spannende Geschichte über Flucht und Gefängnis, Spionage und Liebe, über Fußball-WM bis hin zum VW-Skandal. Filmreif. Was für eine menschliche Tragödie: Das Geheimnis der Hotelchefin

 
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Olaf Graßnick aus Berlin

Montag, 23-11-09 10:37

Ich bin zutiefst erschüttert über das, was die Journalisten über die gute, nette, attraktive, smarte Uta F. herausgefunden haben. Und ich glaube das das was wir da lesen erst die Spitze des Eisberges ist. Viel viel mehr ist nicht in den Akten der Stasi dokumentiert. Der Sicherheitsapparat in der DDR war der anerkannteste weltweit, arbeitete er doch mit allen psychlogischen Tricks um an Informationen zu gelangen. Informationen sind Macht... da kommt eine Frau auch mit frauenspezifischen Methoden dran. Wie gut, dass ich gesellschaftlich nur ein kleines Licht bin. Schlecht wird mir wenn ich daran denke, wie hochrangige, angesehene Männer auf die Masche reinnefallen und fahrlässig Informationen preisgeben. Die Frau lebt heute mit einem schweizerischem Unternehmer in der Schweiz. Weiß er wer sie ist? Insgesamt glaube ich, daß die Stasi auch heute noch Informationen einsammelt um Bürgerinnen und Bürger des Landes zu denunzieren. Gerade deshalb kann ich mir nicht vorstellen, daß alles lückenlos aufgeklärt wird. Die gesellschaftlichen Verbindungen, gerade in diesen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Kreisen sind zu eng als das eine Krähe der anderen die Augen auskratzt. Es darf nicht aufliegen wer alles von der Stasi bespitzelt wurde und damit Kontakt gehabt hat. In der öffentlichen Verwaltung, der Polizei und Politik wird jeder Mitarbeiter auf Stasitätigkeit durchleuchtet. Wieso nicht auch in der Wirtshaft? Ich kann gar nicht soviel essen wie ich kotzen kann...

 

Carsten Schild

Sonntag, 22-11-09 22:01

..dieser Sachverhalt/Entdeckung finde ich als Skandal ..zu sehen..wie kann man nur so lange Unentdeckt gewesen sein - diese Person hatte dann noch Personalentscheidungen im Schlosshotel führen dürfen !!! Es ist wirklich eine Schande . !!!!

 
 

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