Dein Wandel vom renommierten Autoren und Journalisten zum Wein-Lobbyisten vollzieht sich erstaunlich schnell. Bemerkenswert ist nicht nur die Geschwindigkeit, in der Du Dein Ansehen demontierst, sondern auch die saloppe Unverfrorenheit, die damit einhergeht.
Du hast mehrere Wein-Wettbewerbe initiiert, Anstellungskosten für die Weine eingenommen, aber die Wettbewerbe nicht ordnungs- und branchengemäß beendet.
Viel Chuzpe gehört dazu, dies auf mangelnde Kommunikation oder ein Zusammenbrechen von Server-Systemen zu schieben. Das wirkt wie eine Verhöhnung der beteiligten Winzer. Mit Respekt verfolge ich deren Bemühungen, diese Unregelmäßigkeiten aufzuklären.
Des weiteren folgt daraus eine Täuschung der damaligen Medienpartner, die über die Veranstaltung berichteten und sie unterstützten: im Fall des Winzersekt-Wettbewerbes waren dies das Deutsche Wein-Institut (DWI), das Genussportal Wein & Gourmetwelten, das Portal over-blog und das Münchner Wein-Magazin Divino.
Das DWI hat sich inzwischen - ebenso wie die Wein & Gourmetwelten - von dem Wettbewerb distanziert, weil er nicht wie vereinbart durchgeführt wurde.
Dieser unprofessionelle Gesamteindruck mildert sich nicht durch allgemein gehaltene Entschuldigungen. Da Du erst unter öffentlichem Druck (2 Artikel der Weinwirtschaft, s.u.) und Monate später auf die Vorwürfe reagierst, solltest Du zukünftig auf die Veranstaltung solcher Wettbewerbe verzichten oder die Organisation künftig in professionelle Hände legen, wie es bei Gault Millau, Eichelmann, wein-plus, dem Feinschmecker u.a. geschieht.
Niko Rechenberg
Herausgeber
Wein & Gourmetwelten - Das Genussportal
Dokumentation der Artikel aus dem Branchenblatt WEINWIRTSCHAFT:
Herr Rechenberg weiss wovon der spricht. Nur ist es heute bei den Medienschaffenden halt so, dass die Einnahmen sinken und die Ausgaben steigen. Da muss halt jeder schauen, was er machen kann.
Es hat nichts mit Meinungs- und Medienfreiheit zu tun, wenn jemand anonym unbewiesene Behauptungen aufstellt und eine ganze Berufsgruppe öffentlich beleidigt. Es mag solche Fälle geben, typisch sind sie nicht. Um der weiteren Diskussion die Spitze zu nehmen: Ich verstehe mich nicht als Restaurantkritiker, auch wenn ich zu dem einen oder anderen Lokal mal meine Menunhg sagen bzw. schreibe. Unabhängig und ohne Null-Bon versteht sich.
@will ich nicht nennen: Unabhängig von dem oben geschilderten Fall aus der Weinbranche, ist doch die Vorgehensweise solcher Tester, bloß weil es vielleicht gängige Praxis ist, trotzdem absolut zu verurteilen. Jeder kann sich selbst hinterfragen, wie sehr er sich von solchen Menschen abhängig machen muss und will.
was denkt ihr weintrinker eigentlich wie es bei restaurantbewertungen zugeht? wer nicht zahlt oder die rechnung nicht als 0-bon ausgibt erhält eine schlechte oder keine bewertung!!!
Liebe Freunde und Partner!
Sie sind auf den Wein & Gourmetwelten erwähnt?
Nutzen Sie dies professionell und verlinken Sie den Artikel auf ihrer Website.
Herzlichen Dank!