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 Karin

Essigpapst Gegenbauer wechselt von Glas zu PET

Karin
 unter 
Kommentare 5
07. Oktober 2009

Der Wiener Essigbrauer Erwin Gegenbauer stellt von der Glasflaschen auf die PET-Flaschen um

Gleich zwei Aspekte bestimmen die neue Verpackungsstrategie des unkonventionelle Essigbrauers: Umwelt- und Kundenfreundlichkeit. Denn die PET-Flaschen, in denen seine Frucht- und Gemüse-Essige künftig abgefüllt werden, sind nicht nur leichter zu handhaben, sondern sparen auch Energie bei Herstellung und Transport.

In seiner traditionsreichen Essigmanufaktur lässt der Unternehmer kleine Kunststoffzylinder zur klassischen Flaschenform der Marke Gegenbauer aufblasen. Das Ergebnis wiegt statt 285 nur noch sieben Gramm und bietet so in ansprechender Glasoptik eine praktische Alternative.

Ausschlaggebend für seine Entscheidung war dabei einerseits, dass PET die Essige in der Flasche geschmacklich nicht verändert, wie es etwa bei der Verwendung von Kork vorkommen kann, und keine gesundheitsschädlichen Stoffe abgibt. Andererseits war ihm auch wichtig, sein neues Verpackungskonzept umweltbewusst zu gestalten. So gilt PET als grundwasserneutral, vollständig recyclebar und verbrennt rückstandslos.

Zudem sind keine berüchtigten Weichmacher enthalten. Hinzu kommt die CO2-Ersparnis beim Transport der leeren, wie auch der vollen Flaschen. So entspricht ein LKW-Zug mit 35 Paletten leerer Glasflaschen gerade einmal zwei Paletten PET. Sind die Flaschen voll, macht sich die Gewichtsreduktion von fast 97 Prozent des Materials und mehr als der Hälfte des Gesamtgewichts einer 250-ml-Flasche deutlich bemerkbar.  www.gegenbauer.at

 
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Bernhard Maeht aus München

Donnerstag, 15-10-09 12:30

Finds auch unglaublich dass die Pressemitteilung (die ich auch bekommen habe) inhaltlich identisch abgepinselt wurde.
Nach Gesprächen mit einigen Winzern und Lebensmittelchemikern muss ich sagen: Herrn Gegenbauers Verhalten ist rein wirtschaftlich motiviert und hat nichts mit Ökologie zu tun. Und seine Beschwichtigungen in Sachen gesundheitlicher Unbedenklichkeit erinnern mich an die Öffentlichkeitsarbeit chinesischer Gesundheitsminister...PET gibt erwisenermaßen gesundheitsschädliche Stoffe ab! PET ohne Weichmacher würde nicht funktionerne, es würde innerhalb kürzester Zeit brechen! Und: Gerade aggressive Flüssiogkeiten, die Alkohol oder Säure enthalten, lösen pseudohomonelle Substanzen aus dem Plastik.
Meine BItte also an die Redaktion: Ein bisschen mehr Kritikfähigkeit zeigen!

 

Niko .

Donnerstag, 08-10-09 13:03

Die Wein & Gourmetwelten sind kein autokratischer Meinungsblog, von denen es im Netz genügend gibt. Wir legen Wert auf Meinungsvielfalt und legen das Gewicht dabei auf aktuelle Nachrichten.

In ihren Beiträgen können einzelne Autoren – natürlich auch Produzenten - gern konträre Positionen einnehmen, sie müssen damit auch nicht die Meinung der Redaktion wiedergeben.

Vor allem vertrauen wir darauf, dass sich unsere Leser ihre Meinung weiterhin ohne ideologische Führung selbst bilden.

Grüße, Niko Rechenberg

 

Harald Steffens aus Reil

Mittwoch, 07-10-09 18:47

Sauerstoffdurchlässigkeit und Durchlässigkeit von Fremdgerüchen durch PET? Kunststoffrecycling? Alleinige Produktbeurteilung über den CO2 Fußabdruck?
Ist halt sehr einfach Pressemitteilungen eins zu eins zu übernehmen ohne die Aussage kritisch zu bewerten.

 

robert freudenthaler

Mittwoch, 07-10-09 12:26

PET - Zeitgemäß? Wie verkehrt doch heute schon die Wahrnehmung ist!
Ich kann dem vorigen Kommentar von Frank nur vollinhaltlich zustimmen.

 

Frank B.

Mittwoch, 07-10-09 10:14

PET-Zeitgemäß ? Jerk Riese hat es in seinem letzten Blog auf den Punkt gebracht. Hier seine Worte:

- Glasverpackungen reagieren nicht mit ihren Inhalten und sind gasdicht. Sie schützen die ursprüngliche Qualität und den Geschmack von Lebensmitteln und Getränken optimal. Daher sind sie besonders für sensible Produkte wie Babynahrung oder Medikamente geeignet.

- Anders als viele Kunststoffverpackungen enthält Glas keine Chemikalien.

- Glas wird ausschließlich aus natürlichen Rohstoffen hergestellt und besteht hauptsächlich aus Sand, Soda und Kalk. Glas ist zu 100 Prozent recycelbar.

- Bei der Herstellung von Glas werden im Durchschnitt 60 Prozent Altglasscherben eingesetzt

- bei manchen Glasfarben sogar bis zu 90 Prozent. Durch den Einsatz von Recyclingglas werden Rohstoffe und Energie eingespart und so der Ausstoß von CO2 reduziert.

- Glasbehälter sind durch die Entwicklung von Leichtglasverpackungen heute 40 Prozent leichter als vor 20 Jahren

- Weil Glas einfach Stil hat und ungetrübten Genuss möglich macht, wird es auch in der Gastronomie bevorzugt eingesetzt.

 
 

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