In Deutschland werden nach Zahlen des Deutschen Weininstituts rund 140 Rebsorten angepflanzt. Große Bedeutung für den Markt besitzen etwa zwei Dutzend, allen voran Riesling und Müller- Thurgau. Auf beide Sorten zusammen entfallen rund 55 Prozent der Rebfläche bei den Weißweinen (Stand: 2008). Bei den Roten sind knapp ein Drittel der Weinberge mit Spätburgunder bepflanzt. Insgesamt stehen in Deutschland von der Elbe bis zum Bodensee auf knapp 102 300 Hektar Reben, davon auf 63,6 Prozent Weißwein und auf 36,4 Prozent Rotwein.
Zu den klassischen Weißweingebieten zählen Mosel und Rheingau. Südlich gelegenere Regionen wie Württemberg und Baden haben dagegen eine beachtenswerte Rotweintradition. Weitere wichtige Rebsorten: Silvaner, Grauburgunder, Kerner und Weißburgunder (alle weiß) sowie Portugieser, Trollinger, Regent, Lemberger (alle rot). dpa
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