Die lebendigen Restaurants und Hotels mit ihren ungezählten Küchen machen aus Cape Town einen kulinarischen Melting Pot mit Old Europe Touch. Entlang der Victoria & Alfred Waterfront, dem früheren Werftviertel Kapstadts, reihen sich die Bars und Restaurants um das Hafenbecken und den roten Clock Tower. Hier hat im Frühsommer als neues Highlight das Luxusresort One&Only von Sol Kerzner eröffnet: seine 131 Zimmer haben Panorama-Blick auf den Hafen und Kapstadts Markenzeichen, den Tafelberg.
Gordon Ramsay, der international bekannte Starkoch aus England, hat gemeinsam mit Sternekoch Jason Atherton eines seiner berühmten maze Restaurants im One&Only Cape Town eröffnet. Das maze mit seinen 170 Sitzplätzen und einer spektakulären Showküche folgt dem Konzept seines britischen Vorbildes, wobei die Gerichte die aroma- und facettenreiche Küche Südafrikas widerspiegeln.
In der Glas-Galerie lagern über 5000 Weine vom namhafte Klassiker bis zum moderne Boutiqueweine aus Südafrika. Fast 100 Weine stehen glasweise zum Probieren bereit, darunter auch die Klassiker wie Warwick Trilogy, Meerlust Rubicon und Kanonkop Paul Sauer. Der Keller beherbergt seltene Jahrgänge von Herstellern wie Vergelegen, Thelema und Eben Sadies Columella und Palladius.
Dazu kommt das Nobu. Schon die Architektur des Restaurants ist beeindruckend: Über eine weitläufige, fächerartige Treppe gelangt der Gast zum Restaurantbereich und der Sushi-Bar. Weiches, indirektes Licht transparenter Origami-Laternen sorgt für asiatisches Flair. Nobus Küche gibt klassischen, japanischen Gerichten einen zeitgemäßen Touch. Zu den Gerichten gehören ausgefallene Kreationen wie Babyschnecken in leichter Knoblauchsauce oder warme, süßsaure Schokoladensuppe. Die Nobu Bar im oberen Stockwerk verfügt über die größte Sake-Auswahl in Afrika, einschließlich Pflaumenweinen, japanischen Bieren und speziellen Sake- und Shochu-Cocktails. www.oneandonlyresorts.com
Im Signal, dem Gourmetrestaurant des Fünf Sterne Hotels Cape Grace an der Waterfront in Kapstadt, genießen die Gäste zweimal wöchentlich neben dem Gaumen- einen Ohrenschmaus: jeweils Donnerstag und Samstag heizen südafrikanische Jazzbands im Signal die Stimmung an.
Von der Waterfront sind es nur einige Hundert Meter zur Long Street mit ihren viktorianischen Häusern. Am Abend öffnen die Straßenrestaurants ihre Fenster und Türen, dann säumen die Einheimischen die Straße. Der Puls Afrikas pocht im Mama Africa. Das Restaurant hat Krokodil, Kudu, Strauß und Springbock auf der Speisekarte - über der Theke hängt ein halber Truck und daneben ein Kronleuchter aus Hunderten alter Cola-Flaschen.
Wunderschön romantisch gelegen sind die Restaurants in der Wein-Region, die sich um Kapstadt zieht, wie in Stellenbosch und besonders in Franschhoek, dem Gourmet-Dorf Südafrikas. Derzeit eröffnen viele traditionelle Weingüter ein Restaurant, um für die Touristen im kommenden Jahr besonders attraktiv zu sein.
Mehr: Safari durch Südafrika
Zur Kolumne Südafrika 2010
Top-Restaurants in Kapstadt und den umliegenden Wein-Regionen:
Grande Roche (Bosman's) - Paarl (Relais & Chateaux)
Nobu - Cape Town
Maze - Cape Town
Rust en Vrede - im Weingut Rust en Vrede in Stellenbosch (Foto)
Le Quartier Francais - Franschhoek (Relais & Chateaux)
Reuben's - Franschhoek
Overture - im Weingut Hidden Valley Wines in Stellenbosch
Bread & Wine - im Weingut Moreson Wine Farm in Franschhoek
Sinn's Restaurant - Cape Town
Aubergine - Cape Town
Hotels:
La Colombe/Constantia Uitsig - Cape Town/Constantia
The Collection By Liz McGrath (Relais & Chateaux)
Grootbos Private Nature Reserve
Top-Weingüter:
Luddite
Paul Cluver
Kanonkop
Raats Family
Lomond Wines
Laibach (Foto unten)
Rustenberg
Ataraxia
Bouchard Finlayson
Muratie
Mont Destin
Kleinood

hallo Christian. facu_villano@hotmail.de
Die Übernachtung im One & Only war in der Tat einzigartig: Hervorragender Service, perfekt eingerichtete und ausgestattete Zimmer. Das Restaurant Nobu und die Hotelbar habe ich bereits mehrere Male besucht und bin jedes Mal sehr zufrieden! Das hier so sehr gelobte Maze war für mich mehr als enttäuschend. Wenn das Nobu im Vergleich zu seinen Geschwistern in der Welt bedeutend günstiger ist, sind die Preise des Maze für das angebotene und mit manchen südafrikanischen Restaurants durchaus vergleichbare Speisenangebot, deutlich zu hoch! Der Service war eine Katastrophe: Zwei Maître de Restaurants, die vor dem Gast nur in französisch kommunizieren und die sich Tischnummern in Anwesenheit des Gastes zurufen, ein Oberkellner, der in meiner Anwesenheit einen Kellner niederschimpft. Langes Warten auf den Sommelier, der sich als einziger bei den offenen Weinen auskennt. Als die langersehnten Vorspeisen nach gut einer Stunde am Tisch eintreffen überzeugen sie genauso wenig , wie die verschiedenen Hauptgänge. Garzeiten und Gewichtsangaben stimmen nicht mit der Bestellung überein. Schade!
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