Kaum ein anderes Wasser ist für seinen frechen und trendigen Markenauftritt so bekannt wie Perrier. Obwohl die grüne Kegelflasche im Design sich seit den letzten 50 Jahren kaum verändert hat, genießt Perrier Kult-Status.
Die Quelle wurde bereits von den Römern entdeckt und die Legende besagt, dass 218 v. Chr. Hanniball und seine Armee auf dem Weg zu Rom an der Quelle ihr Quartier aufschlugen.
Sicher ist aber, dass Kaiser Napoleon III. 1863 die Erlaubnis zum Hotel- und Kurbetrieb rund um die Quelle gab. Der leitende Arzt hieß damals D. Louis Perrier. Er wurde zum Namenspatron des Wassers. Heute gehört das Wasser zur Nestlé Water Group und wird in über 110 Länder getrunken.
Der erfrischende Geschmack von Perrier ist durch die geologischen Verhältnisse im Quellgebiet geprägt: Das Tiefenwasser wird durch Kalkfelsen, Kieselgestein, Ton und Sand nach oben gedrückt und erhält dabei seine charakteristische Mineralisierung.
Der Sand bildet dabei einen feinen Filter und sorgt für die Reinheit des Wassers. Perrier ist nur mit Kohlensäure verfügbar, die aber gut eingebunden ist und somit nicht störend beim Essen.
Zum Süßwein kann Perrier durch die angenehme Kohlensäure, die den Gaumen nach der konzentrierten Süße gut neutralisiert, ein schöner Begleiter sein.
Auszug aus der Wasseranalyse:
Natrium 11,5mg
Magnesium 7,0mg
Calzium 149,0mg
Sulfat 42,0mg
Trinkt mehr Wasser!
Euer Jerk Riese
(Jerk Martin Riese ist Maitre und Wassersommelier im Restaurant First Floor im Berliner Hotel Palace)
Zum Wasser 1x1
So weit mir bekannt ist, hat Napoleon III. mit der Genehmigung zum Betrieb auch noch das Gütesiegel für die Qualität des Wassers eingeführt. Perrier war somit eines der ersten Lebensmittel mit solch einem Siegel.
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