Der begeisterte Rennfahrer mit dem Fahrernamen Leo starb am Sonnabend auf dem Nürburgring bei einer Kollision mit anderen Fahrzeugen. Sein Aston Martin kollidierte mit der Leitplanke und geriet in Flammen.
Carl Friedrich zu Löwenstein konnte sich nicht aus dem brennenden Fahrzeug befreien. Laut Veranstalter war eine Rauchgasvergiftung die Todesursache. Das Rennen gilt als Generalprobe für das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring.
Ich hatte den Erbprinz bei einer Franken-Tour für das Gault Millau Magazin 2008 auf seinem Weingut kennengelernt. Er war leger und unkompliziert, kosmopolitisch und erdverbunden zugleich. Ein fränkischer Gentleman.
Er erzählte uns begeistert von seinen Rennen. Wir standen hoch oben in den Steillagen des Kallmuth, berauschten uns am Anblick. Und tranken ein Glas Asphodill.
Löwenstein hinterlässt seine Frau und vier Kinder. Was für eine Tragödie!
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