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Wein und Resveratrol

Niko
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Kommentar 1
25. Juli 2010

Rotwein enthält einen hohen Anteil von Resveratrol: der Pflanzenstoff schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Foto: DWI

Rotwein bewahrt Herz und Blutgefäße vor Verkalkung - dank Resveratrol. Dieser natürliche Pflanzenstoff schützt die Weintraube vor Pilzen, Bakterien und Umweltgiften. Wer in Maßen Rotwein trinkt, profitiert ebenfalls von den zahlreichen biologischen Funktionen des Resveratrols: Es hemmt Entzündungsprozesse und beugt der Alzheimer-Demenz vor.

Diese Tatsachen sind seit Jahrzehnten als das Französische Paradoxon bekannt. Resveratrol greift nach neuesten Erkenntnissen auch direkt in den Alterungsprozess von Zellen ein. Es aktiviert ein spezielles Langlebigkeitsgen und ist bisher die einzige Substanz, die bei verschiedenen Organismen zu einer deutlichen Lebensverlängerung führt.

Da Resveratrol ein Abwehrstoff der Traubenschale ist (im Wesentlichen ein Antipilzmittel) bilden nach Angaben des Experten und Autoren Bernd Kleine-Gunk solche Reben am meisten Resveratrol, die sich mit unterschiedlichen Witterungsbedingungen einschließlich Nässe und Kälte auseinandersetzen müssen.

Rotweine mit dem höchsten Resveratrolgehalt sind also solche, die in einem möglichst anspruchsvollen Terroir vor allem im Cool Climate heranreifen. Rein "sonnenverwöhnte Weine" haben dagegen einen eher niedrigen Resveratrolgehalt.

Ich habe den passionierten Rotweintrinker und führenden Anti-Aging-Spezialisten in Deutschland kürzlich auf dem Anti-Aging-Kongress der GSAAM in München kennengelernt. Bernd Kleine-Gunk macht vor, vorüber er schreibt: selten einen so dynamischen, präsenten und agilen Wissenschaftler erlebt.

Resveratrol - Länger jung mit der Rotwein-Medizin, 111 Seiten, 16 Abbildungen, kartoniert, 14,95 Euro, Trias - Medizinverlage Stuttgart

 
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Markus Kirnbauer

Montag, 26-07-10 15:51

Guten Morgen aus dem Blaufränkischland,

ich hab heute den Beitrag über das Resveratrol-Buch gelesen.

Endlich wird man sich dieser Dinge auch in Deutschland bewusst! - gratuliere!


Ich hab da auch noch meinen Senf dazuzugeben:

Die Uni-Wien betreibt schon seit einigen Jahren intensive Forschung auf diesem Gebiet -

gemeinsam mit dem Bundesamt für Weinbau in Eisenstadt (Leitung Dr. Flak).

Zur Zeit hat sich die Forschung auf weitere Inhaltsstoffe verlagert, die eine deutlich höhere physiologische Verjüngungswirkung haben als Resveratrol.

Wir sind schon so weit, dass wir festhalten können, dass es "unverantwortlich dem eigenen
Körper gegenüber ist, wenn man ihm zu wenig Blaufränkisch zuführt" ;-))

Bei weiterführenden Interesse stehe ich gerne zur Verfügung - insbesondere zur
Kontaktaufnahme mit den Studienleitern.


liebe Grüsse aus Deutschkreutz

markus kirnbauer

 
 

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