Auch nach dem Essen von Fertigprodukten treten derartige, als China-Food-Syndrom bezeichnete Beschwerden manchmal auf, erläutert Wolfgang Wesiack, Präsident des Berufsverbandes Deutscher Internisten in Wiesbaden. Dabei handele sich nicht um eine Allergie, sondern um eine Glutamat-Unverträglichkeit.
Wer empfindlich auf den Geschmacksverstärker reagiert, meidet damit versetzte Speisen am besten. Insbesondere aus Suppen nimmt der Körper Glutamat sehr schnell auf, was zu Beschwerden führen kann, erklärt Wesiack. Die Unverträglichkeit kann außerdem Hautrötungen, ein Engegefühl in der Brust, Zittern sowie Muskelschmerzen auslösen. Bei Kindern kann sie zu Fieber, Verwirrtheit und Angstzuständen führen. Die Symptome treten meist innerhalb eines halben Tages auf.
Auf Lebensmittelverpackungen sind Glutamat-Zusätze an den Nummern E620 bis E625 oder der Bezeichnung Mononatriumglutamat zu erkennen. Häufig verstecke sich der Zusatz aber auch hinter Bezeichnungen wie Hefeextrakt, Tomatenmark oder Würze. In Restaurants empfiehlt Wesiack, gezielt nachzufragen, ob Glutamat beim Kochen verwendet wird. dpa
![]() | Honza Klein unterwegs | ![]() | |||||||||||
| Kulinarisches Interview | Best of Donhauser | ||||||||||||
| Genuss-Mail von Gabriele Redden | Wasser 1x1 von Jerk Riese | ||||||||||||
| Cookinaria von Jan-Göran Barth | Karins Küchentricks |