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Heinz Horrmann haut Tim Raue in die Pfanne

Niko
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Kommentare 6
14. September 2010

Restaurant-Kritiker Heinz Horrmann besuchte das Restaurant Tim Raue in Berlin: Messer nicht sauber, Ente eine Katastrophe, Hummer roh

Na, da schlottert die Peking-Ente in der Pfanne. Jetzt hat Restaurant-Kritiker Heinz Horrmann (Vox Kocharena) das neue Restaurant von Tim Raue für die BILD seziert.

Aus dem vernichtenden Urteil des gefürchteten Kritikers:

Service: "Sehr freundlich, fachkundige Beratung. Allerdings so durch den Wind, oder aufgeregt, dass drei Bestellungen durcheinandergebracht wurden. Das darf nicht passieren."

Küche: "Die Jacoksmuscheln und der Hummer wurden roh serviert, obwohl das nicht in der Karte oder vom Service angekündigt war. Das ist sicher nicht jedermanns Geschmack."

Schlussakt: "Die Ente war eine Katastrophe. Eine acht Millimeter dicke, dunkelgelbe Fettschicht unter der Haut, das Fleisch zäh. Da nützen auch die Fleischermesser, die dazu gereicht wurden, nichts. Abgesehen davon, das mein Messer nicht sauber war."

Niko meint: Der Start von Raues neuem Restaurant steht unter keinem guten Stern. Seine einzige Chance: er bekommt im neuen Michelin gleich zwei!

Auch Deutschlands Meisterkoch mit Tim Raue ist ein Flop

 
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Dr. med. Matt Weber

Mittwoch, 06-10-10 19:04

War am 1. Tag zum Mittagessen da & habe für 3 Gänge - Rote-Beete-Macaron mit Lachsforrelle, Bisonfilet mit Trüffelsosse, Mangotarté mit Eis - alles war super, Sevice hervorragend, der Sommelier war sehr kompetent, nur brauchte ich nicht seinen Rat! Mit Champus, je 0,2 Weiss- & Rotwein (= Rough Cut, Marcus Schneider), Wasser & Grappa habe ich EUR 120,- mit Tip bezahlt, hoffe sehr, er bekommt keinen Michelin-Stern mehr, dann wird es nur teurer! Die Umgebung ist OK, störend waren nur die vielen Nachrichten-Kameras! - Er hat mir im 44 viel besser gefallen, als im 'Adlon'!
Lebe im dt. Südwesten

 

Niko .

Dienstag, 21-09-10 10:20

erst Raue-bashing, dann Horrmann-bashing, in der Branche bekommt jeder sein Fett ab. Die beiden profis wissen, das sie nur so im gespräch bleiben!
@PeterGabler Die 30 oder 90 Tage lasse ich nur noch bei völligen Neueinführungen gelten. Raue hat sein komplettes Team mit dem gleichen Konzept nur umziehen lassen, wie er selbst sagt. Für 148 Euro akzeptiere ich kein dreckiges Messer, ich zahle ja auch nicht in 90 Tagen. Raue könnte außerdem davon selbst profitieren: weil er alles weiter macht wie bisher, ist ihm in jedem Fall der Stern im Michelin sicher, sogar der 2. ist nicht völlig ausgeschlossen.
Grüße, Niko

 

Juergen Gangl

Dienstag, 21-09-10 09:02

Bei jeglicher berechtigter oder unberechtigter Kritik sollte bzw. darf man auf seine Meinung keinen Wert legen. Die Branche sollte Ihn kennen und somit das Rentenalter berücksichtigen !

 

Peter Gabler aus München

Montag, 20-09-10 17:25

Der Bewertung eines Heinz Horrmann sollte man nicht zu viel Aufmerksamkeit beimessen. Der würde auch eine Sardinenbüchse kulinarisch in Stücke reißen, wenn man ihn entsprechend hoch dafür honorieren würde. Bedenklich ist dabei nur, welche Bühne man ihm für seine Scharlatanerie zur Verfügung stellt. Seriösität buchstabiert man anders. Das mit der "offenen Rechnung" weist wohl in die richtige Richtung. Und nicht nur die "Rechnung" von Heinz Horrmann. Selbst die schlechteste Regierung erhält 90 Tage Schonzeit!

 

Klaus Lenser aus Münster

Montag, 20-09-10 08:39

Da hat der " Tester" Horrmann mal wieder zu geschlagen. Seit Jahren wird der selbst ernannte " Gourmet Pabst" von der gesamten Branche belächelt, nicht wegen seiner kulinarischen Fähigkeit sondern wegen seiner Unfähigkeit zur Toleranz und fehlender Größe Köchen wie Tim Raue auch einmal eine nicht so gute Tagesform zu zugestehen. Was soll das ? Heinz Horrmann ist out, Tim Raue ist in.
Warum bekommt er nicht die Chance bei diesem , nicht ganz freiwilligen,Neustart wie alle anderen auch. Gibt es eventuell noch eine Rechnung die Heinz Horrmann offen hatte ?
Ich bin nach wie vor davon überzeugt das Tim Raue und seine Frau zu mit zu den besten Teams zählen das Berlin kulinarisch und gastronomisch zu bieten hat.
Er hat es verdient sein Können, nicht nur in den ersten 3 Wochen der Neueröffnung, zu beweisen.
Klaus Lenser
Chefredakteur
Gour-med das Magazin für Ärzte

 
 

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