LIFESTYLE, BERLIN
09. Mai 2016

Albrecht Gehse in Aufruhr Ausstellung im Euref-Gasometer

Fotos: Rechenberg/Gehse

"Aufruhr - 50 Bilder über die Welt": Albrecht Gehse im Gasometer bis zum 10. Juli 2016 in Berlin.

Gestern lief die Vernissage zu den Klängen von "Also sprach Zarathustra" im proppevollen Gasometer über die Bühne, Christoph Stölzl hielt eine knackige Laudatio, Euref-Gastronom Thomas Kammeier schickte bodenständige Curry-Wurst - all das gefiel Albrecht Gehse natürlich. Unter den Gästen: Joschka Fischer, Dieter Beuermann und Peter Raue.

Albrecht Gehse in Aufruhr | Ausstellung im Euref-Gasometer

Bis zum 10.07.2016 stellt Albrecht Gehse seinen Zyklus "Aufruhr - 50 Bilder über die Welt" im Gasometer auf dem EUREF-Campus aus. Entlang eines Walkways sowie inszeniert auf im Wasser stehenden und besonders ausgeleuchteten Staffeleien können die Werke des Malers betrachtet werden.

Zentriert: Joschka Fischer bei Albrecht Gehse in Aufruhr | Ausstellung im Euref-Gasometer

Die Ausstellung kann am Montag, 9. Mai 2016, von 13.00 bis 19.00 Uhr, ansonsten vom 10. Mai bis 10. Juli immer dienstags bis sonntags von 13.00 Uhr bis 19.00 Uhr (oder nach Vereinbarung) besucht werden. euref.de

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Albrecht Gehse in Aufruhr | Ausstellung im Euref-Gasometer  

Prof. Christoph Stölzl über Albrecht Gehse

"Der Maler Albrecht Gehse macht es uns nicht leicht. Er wuchtet einen großen Zyklus in die Welt, der schon vom Format her sagt: Hier bin ich, von jetzt an müsst Ihr es mit mir aushalten. Wie soll man diese Kunst nennen? Walpurgisnacht, Pandämonium? Dieser Zyklus ist ein großer Bilder-Reigen (ähnlich dem Totentanz) über die Düsternis des irdischen Daseins in Geschichte und Gegenwart.

Was Gehses Bilder auszeichnet, ist etwas, was selten genug ist in der zeitgenössischen Kunst; die Schaffung eigener Mythen, im großen Format und mit großem Atem. Zusammengehalten durch eine meisterliche Malweise, die von illusionistischer Gegenständlichkeit über virtuos hingeworfene Skizzen bis hin zu heftigsten Farborgien reicht, entführt uns Gehse in Szenen, in denen es scheinbar drunter und drüber geht.

Auf den zweiten Blick ordnen sie sich zu Mythen unverwechselbarer Art. Überall ist der Weg von der Idylle zur Katastrophe nicht weit. Zum Lachen gesellt sich Entsetzen, zum Fressen Gefressen werden."

Christoph Stölzl hielt eine knackige Laudatio

Euref-Gastronom Thomas Kammeier schickte bodenständige Curry-Wurst