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18. September 2009

Amador und die Faulheit

Sternekoch Juan Amador (40) hat eigentlich eine Karriere als Arzt oder Jurist angestrebt, ist dann aber aus Bequemlichkeit in der Küche gelandet

«Ich wollte studieren, aber dann kam mir meine Faulheit dazwischen. Und irgendwie bin ich dann in der Küche hängengeblieben», sagte Amador der dpa. Allerdings betonte der für seine «Molekularküche» berühmte Schwabe mit spanischen Wurzeln: «Heute kann ich mir nichts anderes mehr vorstellen.»

Als Küchen-Chef mit eigenen Restaurants könne er tun und lassen, was er will. «Wer kann das schon in seinem Beruf?»

Jura hätte ihm grundsätzlich auch gefallen: «Ich bin so ein Gerechtigkeitsfanatiker.» Und Medizin hätte Amador seiner Mutter zuliebe studiert. «Weil meine Mutter das selbst nicht weitermachen konnte, als ich zur Welt kam.»