Restaurants
09. Oktober 2008

Bangaluu Berlin: Relaunch des Restaurants Private

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update: Das Private ist nur noch für Veranstaltungen zu mieten!

update 1. März 2009: Ab sofort ist das Private nur noch für Veranstaltungen zu mieten!

Hier für Nostalgiker der Original-Text vom Oktober 2008:

Besucher kommen ab sofort über die Außentreppe ins Restaurant Private, das soll die neue Eigenständigkeit unterstreichen. Chef Sebastian Schmidt kocht selbstbewußt auf, war als Aufsteiger des Jahres bei den Berliner Meisterköchen nominiert.

Die Cremesuppe von Schwarzwurzel, Vanille und geräucherter Jacobsmuschel war ausgezeichnet (ein wenig exaltiert die Servierweise mit der Muschel auf einem Extra-Teller über der Suppe, wozu, die Jacobsmuschel gehört einfach in die Suppe, basta!).

Die Brust von der Taube kam ebenso ausgezeichnet, perfekt auf den Punkt, mit einem erstklasisgen Kartoffel-Limetenpüree.

Ein paar Wochen vorher hatte ich gebratenen Kalbsrücken mit gebackenem Wachtelei und Wachsbohnen, wunderbar, geschmorten Tafelspitz in Currykruste und ein Risotto mit Portwein und mariniertem Babymangold, ebenso wunderbar, kreativ und handwerklich solide, der Junge kann kochen!

Schmidt ist seit Ende 2007 im Private Restaurant, er war zuvor unter anderem Chefkoch im Schloßhotel im Grunewald, hatte auch den SölringHof von Johannes King auf Sylt als Station. Kein Wunder also, dass er kochen kann!

Für mich ist das Private die Wiedergeburt des alten Cookies Cream, aber mit besserer Küche. Hingehen! 

Während oben die Gourmetküche köchelt, brennt unten im Liegerestaurant Labor die Luft mit Live-DJ-Sound und Party. Der anschließende Partyzutritt ohne Schlange zu stehen ist im LABOR-Dinner bereits inbegriffen, die unverändert großzügigen Liege-Betten bieten Platz für bis zu zehn Personen.