NEWS
14. April 2010

Beck kritisiert Gegner des Moselhochübergangs

Im Streit um den geplanten Hochmoselübergang durch Top-Weinlagen hat der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) die Brückengegner scharf kritisiert

«Es wird ja so getan, als ob wir die Mosel überdachen würden», sagte er am Mittwoch in Mainz. Dabei stehe der «Löwenanteil» der Mittelmosel-Anwohner wegen der künftigen besseren Anbindung hinter dem bereits begonnenen Bau der 160 Meter hohen Brücke.

Verwunderlich sei, dass sich nun auch Ex-Außenminister Joschka Fischer (Grüne) und die Fraktionschefin der Grünen, Renate Künast, in den Protest eingereiht haben: Beide hätten einst als Mitglieder der Bundesregierung das Projekt mitbeschlossen. dpa

Niko meint: Beck gießt also Öl ins Feuer. Und verharmlost die Sache gleichzeitig. Als wenn 330 Mios - oder gar über 500 Mios - eine Kleinigkeit wären. Vielleicht haben Künast und Fischer ja aus ihren Fehlern gelernt - konkret zuständig waren sie damals in ihren Regierungsfunktionen sicher nicht!  

Zur Dokumentation

Zur Petition - Bitte unterzeichnen, in den vergangenen 2 Tagen sind über 600 neue Zeichner hinzugekommen!