Berlin gilt international als eine der aufregendsten Food-Städte der Welt. Die Vielfalt der Food-Landschaft reicht vom Imbiss bis zum Sternerestaurant und ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor der Stadt. Zugleich steht die Branche unter Druck: steigende Kosten und Fachkräftemangel treffen auf eine nachlassende touristische Nachfrage. Bisher fehlte eine Struktur, die die gesamte Wertschöpfungskette verbindet und Gastronomie, Food-Handwerk sowie Food-Kultur gemeinsam denkt.
Das ändert sich jetzt: Denn mit der Gründung des Berlin Food Network e.V. (BFN) entsteht erstmals ein branchenweites Netzwerk, das die gesamte Wertschöpfungskette der Berliner Food-Branche verbindet, auf Deutsch wie auf Englisch.
Die offizielle Gründung des Vereins hat das BFN am Montagabend, 17. August 2026, im Michelberger Restaurant in Friedrichshain gefeiert. Rund 100 Gäste aus Gastronomie, FoodHandwerk, Handel und Startups kamen dabei zusammen, um mehr über die Gründung und die Ziele des Vereins zu erfahren und sich zeitgleich mit Kolleg*innen aus der Branche zu vernetzen.
Ziel des BFN ist es, die nationale und auch internationale Sichtbarkeit der Berliner Food-Branche zu stärken und über eine gemeinsame Datenbasis die Grundlage für zielgerichtete Förderung zu schaffen. Das BFN ist parteipolitisch neutral und den Werten von Demokratie, Vielfalt und Menschenrechten verpflichtet.
„Zum ersten Mal spricht die ganze Bandbreite der Berliner Food-Szene mit einer gemeinsamen Stimme. Sichtbarkeit entsteht, wenn wir uns vernetzen und unsere Vielfalt gemeinsam erzählen", sagt Ben Pommer, Vorstandsvorsitzender des Berlin Food Network e.V.
Bislang arbeitet der 10-köpfige Vorstand komplett ehrenamtlich. Für den professionellen Aufbau operativer Strukturen wird in den kommenden Wochen jedoch Unterstützung gesucht. Getragen wird die Aufbauphase derzeit ausschließlich über Mitgliedsbeiträge. Es ist jedoch auch eine GRW-Netzwerkförderung (Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur) der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft bewilligt, der Förderzeitraum soll voraussichtlich im Oktober 2026 beginnen.
Gastronominnen und Gastronomen, Manufakturen, Händler*innen, Produzent*innen und Startups aus dem Berliner Food-Bereich können dem ab sofort Verein beitreten. Informationen unter www.berlinfoodnetwork.de
Über das Berlin Food Network e.V.
Das Berlin Food Network e.V. ist ein Berliner Branchennetzwerk für die gesamte Food-Wirtschaft der Stadt. Es verbindet Gastronomie, Food-Handwerk, kulinarischen Handel, Produktion und Startups, darunter ausdrücklich auch die englischsprachige Szene. Ziel ist es, die Sichtbarkeit der Berliner Food-Branche zu stärken und über eine gemeinsame Datenbasis die Grundlage für zielgerichtete Förderung zu schaffen. Das BFN ist parteipolitisch neutral und den Werten von Demokratie, Vielfalt und Menschenrechten verpflichtet.
Dem Vorstand gehören die folgenden Mitglieder an: Ben Pommer (Geschäftsführer BRLO Berlin und Vorstandsvorsitzender), Miranda Zahedieh (Gründerin Bite Club Berlin und stellvertretende Vorsitzende), Michael Hetzinger (Co-Geschäftsführer Berlin Food Week und Finanzvorstand, Lia Carlucci (Geschäftsführerin Food Campus Berlin), Eva-Maria Hilker (Herausgeberin EssPress), Melanie Hübel (Marketingleitung Sawade), Alexandra Laubrinus (CoGeschäftsführerin Berlin Food Week), Tom Michelberger (Inhaber Michelberger Hotel, Restaurant & Farm), Regine Schneider (Inhaberin PR-Agentur Die Schneiderei) und Anja Schmidt (Inhaberin Weinläden Schmidt, Restaurants Rutz und andere).