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16. Januar 2008

Berlinale: Kulinarisches Kino mit Slow Food. Eat, Drink, See Movies!

Slow Food ist zum dritten Mal Partner der Internationalen Filmfestspiele in Berlin: Carlo Petrini und Ferran Adria diskutieren über die Zukunft unserer Nahrung. Dazu kochen Bobby Bräuer, Thomas Kellermann, Kolja Kleeberg und Cornelia Poletto ...

Auch in diesem Jahr wird es im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele ein kulinarisches Beiprogramm in Zusammenarbeit mit der internationalen Slow-Food-Bewegung für besseres Essen geben.

Vom 11. bis 15. Februar 2008 wird im Martin-Gropius-Bau und dem Spiegelzelt daneben zum "Kulinarischen Kino" eingeladen. 2007 hatte diese Form der Präsentation mit dem Untertitel "Eat, Drink, See Movies" Premiere, 2006 stand bereits der Talent Campus mit dem Motto "Hunger, Food and Taste" im Zeichen der Schnecke.

Wie in den Vorjahren wird der Gründer und Präsident von Slow Food, Carlo Petrini, anwesend sein und auftreten. So diskutiert er unter der Moderation von Giovanni di Lorenzo am 11. Februar mit Ferran Adria über "Die Zukunft unserer Nahrung". Der weltberühmte spanische Koch hat sich inzwischen der Slow-Food-Bewegung und ihren Prinzipien "Gut, sauber und fair" angeschlossen.

Am 13. Februar präsentiert Petrini zusammen mit Michael Ballhaus den Kurzfilm "A day in Eytaly", den der mehrfach Oscar-nominierte Kameramann aus Berlin mit Studenten der Slow-Food-Universität von Pollenzo gedreht hat. Am letzten Tag gibt es wieder eine Kindervorstellung mit einem kleinen Kochkurs. Dazu wird der Animationsfilm "Rataouille" gezeigt.

Zum Auftakt am 11. Februar gibt's Bunuels Klassiker Der Diskrete Charme der Bourgeoisie und Seeteufel, zubereitet von Sternekoch Bobby Bräuer (Restaurant Quadriga).

An den folgenden Abenden stehen ebenfalls Sterneköche am Herd des Kulinarischen Kinos. Cornelia Poletto (Restaurant Poletto) lässt sich von dem Dokumentarfilm A Table in Heaven (Regie: Andew Rossi) über das New Yorker Restaurant Le Cirque zum Klassiker 'Cacciucco' inspirieren, eine Hommage an den Besitzer Sirio Maccioni aus der Toskana.

Thomas Kellermann (Restaurant Vitrum) serviert nach Cooking in the Danger Zone (Kochen am Krisenherd, mit Stefan Gates) eine 'Gastronauten Leibspeise'.

Kolja Kleeberg (Restaurant Vau) röstet für den preisgekrönten brasilianischen Film Estômago: Eine gastronomische Geschichte (Regie: Marcos Jorge) ein 'Brasilianisches Glücksschwein'.

Partner der Berlinale beim "Kulinarischen Kino" sind Slow Food International, Slow Food Deutschland und Slow Food Berlin. Mehr unter http://www.berlinale.de und www.slowfood.de

Übrigens: Auf Initiative des Deutschen Weininstitutes (DWI) können die Gäste der diesjährigen Berlinale auf allen offiziellen Rahmenveranstaltungen Weine aus deutschen Weinregionen genießen. Mit Unterstützung der Landwirtschaftsministerien von Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg sowie den regionalen Weinwerbungen von Rheinhessen, Pfalz, Baden, Württemberg und Mosel werden auf über 30 Empfängen, Galas und Partys insgesamt 25 verschiedene Qualitätsweine aus diesen fünf Weinbaugebieten angeboten. Die Auswahl der Weine wurde von einer unabhängigen Jury, der auch die Organisatoren der internationalen Filmfestspiele angehörten, getroffen. Die ausgewählten Betriebe dürfen ihre Weine als 'Offiziellen Berlinale-Wein' kennzeichnen und vermarkten.

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