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22. Juni 2014

Biolek im Focus

Talkstar Alfred Biolek: Adoptivsohn hat mich wieder auf die Beine gebracht - Dienstag bei Maischberger in der ARD

Ex-Talkstar Alfred Biolek (79) verdankt sein Gesundwerden nach eigenen Worten seinem Adoptivsohn Scott Biolek-Ritchie (44). «Ohne die Hilfe von Scott hätte ich damals vielleicht nicht weiterleben können. Das, was Scott tat, hat mich wieder auf die Beine gebracht», sagte der 79-Jährige dem «Focus». «Und so war der Schritt, ihn zu adoptieren, für mich selbstverständlich», fügte Biolek hinzu.

Der Talk- und Kochshow-Pionier hatte vor vier Jahren nach einem schweren Sturz einen Gedächtnisverlust erlitten. «Alfreds Zustand war damals schockierend. Er lag im Klinikum im postoperativen Fieber. Tagelang war seine Lage besorgniserregend. Das war die schlimmste Zeit, die ich je erlebt habe», sagte Biolek-Ritchie.

Bioleks Erinnerungsvermögen sei stark beeinträchtigt gewesen. Da sei er auf die Idee gekommen, seinem Adoptivvater aus seiner Autobiografie vorzulesen. Biolek habe gebannt zugehört und gefragt: «Das habe ich alles erlebt? Dann bin ich ja prominent?!» Und Scott habe geantwortet: «Ja, Alfred, das bist du. Sehr sogar.»

Inzwischen ist der TV-Moderator wieder genesen. Am 10. Juli wird er 80 Jahre alt. Die ARD zeigt am Dienstag (24.6.) um 22.45 Uhr ein Porträt Bioleks von Sandra Maischberger. Der eineinhalbstündige Film «Mensch, Bio!» zeichnet die wichtigen Lebensstationen des Entertainers nach. dpa

Alfred Biolek findet Papst Franziskus gut und hofft auf Veränderungen

Alfred Biolek (79) schätzt Papst Franziskus. «Papst Franziskus finde ich gut», sagte der Talk- und Kochshow-Pionier der Nachrichtenagentur dpa in Köln. «Der schlägt ein neues Kapitel auf. Und er hat Humor.» Er selbst sei übrigens von Zeitungen bereits mehrfach als Doppelgänger des Papstes bezeichnet worden: «Wir scheinen eine gewisse Ähnlichkeit zu haben.»

Biolek ist katholisch und glaubt fest an ein Leben nach dem Tod. Weniger fest ist sein Glaube daran, dass sich in der katholischen Kirche in nächster Zeit Grundlegendes ändern wird. «Das ist schwer zu sagen», meinte er. «Ein bisschen Hoffnung hat man.»

So sei er sich alles andere als sicher, dass die Kirche ihre Haltung zu Homosexuellen verändern werde: «Das könnte sein, aber das kann man nur ganz vage hoffen oder glauben. Sagen kann man da nichts.» Biolek feiert am 10. Juli seinen 80. Geburtstag. dpa