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20. Juli 2008

Blaufränkisch-Bilanz der Mittelburgenland DAC

1,3 Millionen Flaschen Blaufränkisch im Rahmen der Mittelburgenland DAC verkauft

Der Verband Blaufränkischland hat seine Bilanz zum Marketing-Projekt Mittelburgenland DAC gezogen. Verbands-Obmann Anton Iby sagte beim Blaufränkischtag im Vinatrium in Deutschkreutz, dass im vergangenen Jahr rund 1,3 Millionen Flaschen Blaufränkisch unter der Mittelburgenland DAC verkauft wurden.

DAC steht für Districtus Austriae Controllatus (kontrollierte österreichische Herkunftsbezeichnung) und garantiert dem Käufer des Weins ein klar definiertes Geschmacksprofil für Blaufränkisch aus dem Mittelburgenland. Derzeit beteiligen sich 61 Betriebe an dem Projekt. Seit Bestehen der DAC-Region Mittelburgenland wurden 98 Weine dafür eingereicht, von denen nur 17 abgelehnt wurden.

Mit der Einführung des Herkunftsvermarktungssystems wurde in Österreichs Weinhierarchie erstmals die Herkunft über die Rebsorte gestellt. Das Weinviertel als größtes Weinbaugebiet machte mit dem Weinviertel DAC den Anfang mit einem gebietstypischen Grünen Veltliner. Mit 1. September 2006 kam auch der zweite Herkunftswein in Österreich auf den Markt: Unter Mittelburgenland DAC wird der regionstypische Blaufränkische aus dem Mittelburgenland in einem zweistufigen System (Mittelburgenland DAC, Mittelburgenland Reserve DAC) vermarktet.

Mit den Rebsorten Grüner Veltliner und Riesling wurden ab dem Jahrgang 2006 erstmals zwei Sorten einer weiteren Appellation, nämlich Traisental DAC zugeordnet. Seit dem Jahrgang 2007 kommen Grüner Veltliner und Riesling auch unter der Appelation Kremstal DAC auf den Mark.