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16. Juli 2011

Bundesgartenschau zur Halbzeit optimistisch

Zur Halbzeit hat die Bundesgartenschau (Buga) in Koblenz eine positive Bilanz gezogen

Allein die 73 000 bisher verkauften Dauerkarten zeigten, dass die Buga viele Menschen aus der Region begeistere, sagte der Koblenzer Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig (SPD) am Freitag. Buga-Geschäftsführer Hanspeter Faas gab sich optimistisch, dass die angepeilten zwei Millionen Besucher bis Oktober übersprungen werden.

Innenminister Roger Lewentz (SPD) sagte, Koblenz sei dank der Ausstellung schon jetzt zum Aushängeschild des Landes geworden. In den drei Monaten seit der Eröffnung haben mehr als 1,6 Millionen Menschen die Blumenschau besucht.

Zu den Hauptattraktionen der Buga gehört die Seilbahn. Noch ist unklar, ob sie der Stadt erhalten bleibt. Hofmann-Göttig sagte: «Wir wollen die Seilbahn dauerhaft.» Erst im August 2012 könne aber entschieden werden, ob sie wirtschaftlich tragbar sei.

Für die zweite Halbzeit gelte es, «den Schwung» aufrecht zu halten, sagte der Rathauschef. Insbesondere der Tourismus der Stadt Koblenz profitiere von der Buga. Nach einer Erhebung des Statistischen Landesamtes gab es im April knapp 6290 mehr Übernachtungen als im entsprechenden Vorjahresmonat.

Auch die verschiedenen Ausstellungen und Beiträge fänden großen Anklang bei den Besuchern. «Die Buga bringt die Menschen nicht nur zum Garten, sondern auch zur Kultur», sagte Markus Dietze, Intendant des Koblenzer Theaters. dpa