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13. Dezember 2014

Burger-King-Filialen Wiedereröffnung soll Montag anlaufen

Die 89 geschlossenen Burger-King-Filialen können wieder öffnen, die Vorbereitungen laufen schon. Es ist das vorläufige Ende einer wochenlangen Hängepartie für die rund 3000 Beschäfigten der Restaurants

Nach einer Lizenz-Einigung plant die Fast-Food-Kette Burger King ab Montag die Wiedereröffnung der geschlossenen Filialen. «Ziel ist es, die ersten Restaurants am Montag zu eröffnen», sagte ein Unternehmenssprecher in München.

Die Vorbereitungen dafür seien bereits angelaufen. Bei Arbeitnehmervertretern hatte die Einigung nach der wochenlangen Schließung der 89 Restaurants mit rund 3000 Beschäftigten am Vorabend für Erleichterung gesorgt. Eine dauerhafte Lösung für die Filialen steht allerdings noch aus.

Neben der Belieferung mit Tiefkühlkost würden jetzt unter anderem die Geräte funktionsbereit gemacht und die Kassensysteme überprüft, sagte der Unternehmenssprecher. Auch letzte Reinigungsarbeiten laufen. Frischware sollen die Schnellrestaurants dann ab Wochenbeginn erhalten.

Am Vorabend hatte Burger King nach Verhandlungen mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter der Betreibergesellschaft der 89 Filialen, Marc Odebrecht, den Weg für die Wiedereröffnung freigemacht. Die Fast-Food-Kette erteilte Odebrecht eine vorläufige Erlaubnis zur Nutzung der Marke und finanziert den Neustart mit einem Massekredit in Millionenhöhe.

Die Filialen hatten im November schließen müssen, nachdem Burger King dem größten deutschen Franchisenehmer Yi-Ko nach dem Wirbel um Hygienemängel und schlechte Arbeitsbedingungen fristlos gekündigt hatte. Weil Burger King Yi-Ko die Nutzung von Marke und Firmenlogo verbieten ließ und auch einen Lieferstopp verhängte, mussten die Restaurants bald schließen. Am Mittwoch hatte die zu Yi-Ko gehörende Betreibergesellschaft der Filialen, die Burger King GmbH, Insolvenz angemeldet.

Als weitere Punkte eines Aktionsplans will Burger King nun dem vorläufigen Insolvenzverwalter operative Unterstützung durch erfahrene Führungskräfte zukommen lassen und die Mitarbeiter trainieren, um die Standards des Unternehmens sicherzustellen. dpa