30. Juni 2010

Cape Wine Braai Masters: Straußenfilet mit Bobotie

Die Lieblingsrezepte der naturverliebten Cape Winemakers mit Grillrezepten. Heute Teil 7 aus der Braaiküche: Straußenfilet mit Bobotie-Gewürz und Bohnensalat mit Zitronengraspesto

Südafrikaner haben eine sehr lange Tradition, über dem offenen Feuer zu braten. Ein echter Südafrikaner lernt die Geheimnisse eines echten Braais von Kindesbeinen an. "Es ist nicht nur was wir grillen - wir waren auch die ersten Menschen, die gegrillt haben. Es geht heute darum, wie wir grillen, wann wir grillen und wo wir grillen", fasst Winemaker Bruce Jack den Mythos der südafrikanischen Braaikultur zusammen.

Die Authentizität und die Persönlichkeit der Kellermeister spiegeln sich nicht nur in ihren Weinen, sondern auch in der Tradition und den persönlichen Braairezepturen. Südafrikaner lieben ihren Braai, denn es schmeckt ursprünglich, ehrlich und kraftvoll, ohne Schnörkel, und es macht den Reiz des Lagerfeuers aus, dass nicht alles so perfekt sein muss.

Das Hauptgericht ist Fleisch in allen Variationen: Steaks, Koteletts vom Lamm, Rind und Schwein, Wild (Gamsbockfilet), Huhn (Kwaai Braai Pie). Aber auch fangfrischer Fisch, Langusten und Gemüse werden gegrillt. Einem erfahrenen Braai-Master gelingt es, auch am offenen Feuer die Speisen schonend durch indirekte Hitze zuzubereiten. Ergänzt werden die kulinarischen Feuerspiele durch Potjie-Gerichte, Salate und fruchtige Chutneys. Das Buch Cape Wine Braai Masters lädt zum Mitmachen ein: mit Freunden gemeinsam ein Feuer zu entfachen, in die Glut zu blicken und südafrikanische Weine zu genießen.

Cape Wine Braai Masters - grillen wie Südafrikas Weinmacher, 155 Seiten mit 66 Originalrezepten und Insider-Tipps der Cape Wine Masters sowie über 170 Farbfotos, 19,90 Euro zzgl. Versandkosten, Südafrika Weininformation, Tel: 07221/396 32 30, im Onlineshop unter www.suedafrika-wein.de

Teil 8: Gegrillte Auberginen

STRAUSSENFILET MIT BOBOTIE-GEWÜRZ

1,2 kg Straußenfilet

BOBOTIE WÜRZPASTE: 1 Tasse Öl, ½ Tasse Essig 1 Zwiebel, in Scheiben 1 Tasse getrocknete Aprikosen 4 EL entkernte Rosinen 2 EL brauner Zucker 10 Knoblauchzehen, geschält je 1 TL Garam Masala 1 TL Kurkuma 1 EL gemahlener Koriander 1 EL gemahlener Kreuzkümmel ½ TL gemahlene Nelken 1 TL getrocknete Chiliflocken 1 Tasse frischer Koriander

Zubereitung: Bobotie, ein beliebtes Kap-malayisches Gericht mit einer wunderbaren Geschmacksmischung, diente als Inspiration für dieses Rezept. Der Strauß hat ein mageres gesundes Fleisch, das Filet ist das zarteste und aromatischste Stück. Rösten Sie die Gewürze ohne Öl in einer Pfanne, bis sich die Aromen freisetzen. Geben Sie die Gewürze zu den übrigen Zutaten in einen Mixer und vermischen Sie alles zu einer dicken Paste. Marinieren Sie das Filet in einem bedeckten Behälter einige Stunden oder über Nacht. Nehmen Sie das Filet heraus und braten Sie es scharf über heißer Kohle an. Drehen und bestreichen Sie es regelmäßig mit der Marinade, damit sie eine aromatische Kruste erhalten. Braten Sie das Fleisch nach Geschmack rosa oder durch. Erwärmen Sie die übrige Marinade und servieren Sie sie als Soße.

BOHNENSALAT MIT ZITRONENGRASPESTO

140 g dicke Bohnen mit Schale 350 g feine grüne Bohnen 200 g frische Babyerbsen mit Schale 12 Frühlingszwiebeln ½ Tasse glatte Petersilie

ZITRONENGRASPESTO 2 Stängel Zitronengras, gehackt ½ Tasse Olivenöl 100 g Pinienkerne Knoblauch, Zitronensaft, Salz, Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung Bohnensalat: Bei diesem Salat mit drei Bohnensorten handelt es sich um eine Kombi aus Dosenbohnen in einem Vinaigrette-Dressing. Dämpfen Sie die Bohnen, tauchen Sie sie in Eiswasser, Schalen entfernen, um die hellgrünen Bohnen im Inneren freizulegen. Dämpfen Sie die Bohnen, Erbsen und Frühlingszwiebeln, bis sie weich sind. Geben Sie die Bohnen in Eiswasser, damit sie die Farbe nicht verlieren. Die Petersilie grob hacken und dazugeben.

Zubereitung Zitronengraspesto: Verrühren Sie Zitronengras, Öl nach Bedarf, Pinienkerne und Knoblauch zu einer glatten Paste. Mit Zitronensaft und Gewürzen abschmecken. Das Pesto zum Salat geben

Rezepte und Fotos: Wein aus Südafrika

Zur Kolumne Südafrika 2010