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29. Oktober 2014

Chefsache 2014 Hot or not für Matthias Bernwieser

Fotos: Chefsache

Sein Gewinnergericht beim Wettbewerb Hot or not 2014: Flora und Fauna

"Die richtigen Akzente gesetzt. Intelligent komponiert, stimmig in Konzept und Geschmack. Und: Man hätte nichts weglassen können." So beschreibt Hot or not-Jurychef Johannes King vom Söl'ring Hof das Gewinnergericht von Matthias Bernwieser, der derzeit als Sous-Chef im Ylajali in Oslo kocht und eigentlich aus Wien stammt.

Er war eine Prise besser als seine zwei Mit-Finalisten und tritt als Gewinner aus dem Fjordforellen-Wettbewerb 2014 hervor. Damit geht er gemeinsam mit der Jury auf eine Erlebnisreise nach Norwegen. Sein Rezept war eine Komposition aus am Salzstein bei 120°C gegarter Fjordforelle, Emulsion von Fichtensprossen, gerösteter Hefe und Roggenbrot, reduziertem norwegischem Sauerrahm und norwegischer Auster.

Er selbst bezeichnete sein Gericht als feminin durch die verwendeten Blüten, Kräuter und Säure. Nicht deftig, sondern frisch und leicht im Geschmack. Damit habe er in einem Gericht umsetzen wollen, "wie man sich Skandinavien als Bild vorstellt", sagt Bernwieser. Alle drei Finalisten hatten die Aufgabe ein neues Rezept mit der Fjordforelle zu kreieren und dabei drei nordische plus eine Überraschungszutat zu verwenden.

Im Finale hatten auch Stefan Barca aus dem Regency Hyatt Belgrad mit "Fjordforelle lost in asia" und Ferdinand Kretz aus dem Grand Spa A-Rosa Sylt mit "Fjordforelle dreimal" gestanden. "Alle drei Leistungen waren beeindruckend, am Ende gab der Geschmack den Ausschlag, und da hatte Bernwieser die höchste Punktzahl", so das Juryurteil.