COOKIES CREAM: TIEFE - KONTRASTE - WENDUNGEN

Das erste Menü eröffnete ein neues Kapitel im Cookies Cream. Jetzt gehen Patrick und Viktor noch einen Schritt weiter: mit tieferen Aromen, stärkeren Kontrasten und noch etwas mehr Mut zum Unerwarteten.

Herbstist die Zeit von Wurzelgemüse, Pilzen,Gewürzen und Fermentation – viele Zutaten, die schon von sich aus jede Menge Geschmack mitbringen. Patrick und Viktor greifen genau diese Stärken auf: Wurzeln sorgen für Tiefe, Pilze für Umami, Gewürze für Wärme, Früchte für Frische und Fermente für Spannung. Von Sellerie, Kürbis über Bete, Topinambur und Pfifferlingen bis hin zu Apfel und Johannisbeere Holz wird jede Zutat ein Stück weitergedacht, ohne ihren eigentlichen Charakter zu verlieren.

Für Cookie Heinz Gindullis, der das Cookies Cream 2007 gegründet hat und kreativen Ideen schon immer mehr vertraut hat, als sicheren Entscheidungen,ist genau das der Moment,für den er das Restaurant geschaffen hat: „Das passiert, wenn man den richtigen Menschen Zeit und Vertrauen gibt. Die Küche findet gerade ihre eigene Stimme – und die überrascht.“

Das Menü startet frisch und mit Spannung: Spitzkohl, Birne und Rettich treffen auf Kimchi, Verjus und Gochujang. Danach folgen Sellerie, Koji, Holunder, kombiniert mit eingelegten Kirschen aus dem Spätsommer. Schritt für Schritt werden die Aromen tiefer: Butternuss Kürbis trifft auf Pfifferlinge und Pinienkerne, während Kartoffel und Roscoff-Zwiebel mit Kaffee, Szechuan Pfeffer und Majoran eine warme,fast vertraute Richtung einschlagen.

Bete, Radicchio und fermentierter Rotkohl bringen erdige Noten ins Menü, bevor Topinambur, Mole, Bergkäse als PreDessert die Grenzen neu zieht: Ein fluffiger Topinambur-Churro mit dunkler Mole, Schokolade und pikant mariniert Topinambur — irgendwo zwischen Käsegang und Dessert, vielleicht einer der überraschendsten Momente des Abends. Den Abschluss bildet das Dessert – mit Johannisbeer Holz-Eis, süßlich-sauren Elstar-Apfel, grünem Kardamom und fermentiertem schwarzen Apfel.

Patrick Ziegert: „Mit diesem Menü wollten wir noch einen Schritt weitergehen und mehr mit den Zutaten spielen. Manche Kontraste und Kombinationen klingen im ersten Moment vielleicht überraschend – entscheidend ist für uns aber immer, dass es am Ende richtig gut schmeckt und die Hauptzutat im Mittelpunkt bleibt.“

ViktorGerhadinger: „Bei vielen Gerichten greifen wir Geschmacksnuancen aus den warmen Jahreszeiten auf. So präsentieren wir herbstlich intensivesGemüse leicht und lebendig. Das schafft Spannung und macht Spaß zu essen.“

Bar Manager Sam Doyle hat eine eigene alkoholfreie Begleitung aus frischen Säften, Tees, Kräutern und Gewürzen entwickelt – von Sellerie, Kiwi und Meerrettich über Rote Bete, Knollensellerie und Kamille bis hin zu Birne, Kürbis und weißem Tee. Viele der Drinks werden im Haus filtriert und bekommen dadurch einen besonders klaren, präzisen Charakter. Sommelier Hai Trinh hat eine neue Weinbegleitung zusammen gestellt, die von frischem Rheingau-Riesling und strukturiertem Vermentino bis hin zu perlenden Schaumwein und gereiftem weißem Port reicht – jede Position so gewählt, dass sie mit dem jeweiligen Gang harmoniert, stattihn nur zu begleiten.

Restaurant Managerin Anne Cremer und ihr Team bringen am Ende alles zusammen und sorgen dafür, dass Küche, Pairings und Service als ein gemeinsames Erlebnis funktionieren.

Das neue Herbst-Wintermenü feierte am 30. September bei einem besonderen Dinner mit der Cookies Cream Community seine Premiere. Der in Berlin lebende Sänger, Produzent und Multiinstrumentalist Temple Haze begleitete das Dinner live und verbandt seine Stimme,Gitarre und elektronische Sounds mit dem sieben-gängigen Menü.

Das Herbst-Wintermenü 2026 wird ab 1. Oktober im Cookies Cream serviert, in 5, 6 oder 7 Gängen — vegetarisch oder vegan. Menüpreise: 129 € (5 Gänge) | 139 € (6 Gänge) | 149 € (7 Gänge). Getränkebegleitung: 70 € | 80 € | 90 €. Öffnungszeiten: Di–Do 18:30–23:00Uhr | Fr–Sa 17:00–23:00Uhr. Reservierungen: cookiescream.com