09. August 2014

Craft-Beer aus Charlottenburg Bar am Steinplatz braut Endell Ale

Bar am Steinplatz braut eigenes Endell Ale

Die Bar am Steinplatz braut gemeinsam mit der Berliner Craft-Beer-Brauerei Schoppe Bräu ein eigenes "Endell Ale" - fruchtig-leicht und exklusiv am Steinplatz

Pünktlich zum Sommer wurde unter Regie von Bar Manager Christian Gentemann, der sein Handwerk hinter legendären Tresen wie dem des "Lebensstern" oder der "Drayton Bar" im Cookies perfektionierte, ein eigenes Bier kreiert. Unterstützung kam dabei von Thorsten Schoppe, Inhaber und Mastermind hinter der Kreuzberger Craft-Beer-Brauerei "Schoppe Bräu", der mit Gentemann gemeinsam am perfekten Pale Ale für die Bar am Steinplatz gearbeitet hat.

Bar am Steinplatz braut eigenes Endell Ale

Leicht, fruchtig mit dezenter Bitternote - so sollte das Geschmacksprofil des eigenen Bieres werden - und Gentemann ist stolz auf das Ergebnis: "Wir freuen uns, unseren Gästen ein ganz exklusives Produkt anbieten zu können, das es so sonst nirgends gibt. Dadurch, dass sich die Craft-Brauer wieder alten Bierstilen wie dem Indian Pale Ale widmen, lernen die Leute diese fast in Vergessenheit geratenen Stile kennen und erweitern damit die traditionsreiche Bierkultur in Deutschland". Auf die Herausforderung, die traditionellen "Pilstrinker" mit dem Endell Ale vertraut zu machen, freut sich Gentemann.

Bar am Steinplatz braut eigenes Endell Ale

Der Name "Endell Ale" zollt der langen Geschichte der Bar am Steinplatz Respekt. August Endell, Baumeister, Formenkünstler und Enfant Terrible der deutschen Architektenszene ist verantwortlich für das 1906/07 erbaute Jugendstilgebäude, in dem das Hotel am Steinplatz und die dazugehörige Bar am Steinplatz zuhause sind. Die phantasievollen Stuckentwürfe Endells, die bei genauem Hinsehen an nächtliche Wald- und Fledermausmotive erinnern, und dem innovativen Formenmix aus maurischen und Jugendstil-Elementen, machen das Haus zu etwas ganz Besonderem. Das fanden auch die illustren Gäste der Hotelbar in den 50er Jahren: Künstler und Intellektuelle wie Heinrich Böll, Romy Schneider oder Brigitte Bardot gingen hier ein und aus.