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01. Juli 2007

Deutscher Spätburgunder Preis 2007

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Nikos Weinwelten stellt die Regionalsieger des Deutschen Spätburgunder Preises 2007 vor. Heute der herrlich frische Spätburgunder 2005 des Weingutes Drei Herren aus Radebeul:

Animierende ziegelrote Farbe, fruchtbetonte Kischnoten, Rauch, Leder, mineralisch, schön eingebundene Säure, ein betörender Wein aus Sachsen! Und eine Boshaftigkeit zum Schluss

 

 

Das Weingut Drei Herren verzichtet vollkommen auf Lagenbezeichnungen oder Prädikatsangaben wie Kabinett oder Spätlese und benennt seine Weine schlicht mit dem Namen der Rebsorte. Es ist das erste Weingut in den neuen Bundesländern, das seine gesamte Produktion von Naturkork auf Schraubverschluss umgestellt hat.

www.weingutdreiherren.de

 

 

 

Der Wettbewerb des Deutschen Spätburgunder Preises, den der Hamburger Weinautor Mario Scheuermann gemeinsam mit dem Rheingauer Hotelier H.B. Ullrich und dem verstorbenen Rüdesheimer Winzer Bernhard Breuer vor bald 20 Jahren ins Leben gerufen hat, wird in diesem Jahr zum 16 Mal und zum zweiten Mal gemeinsam von ZEIT online und dem Wein-Portal www.best-of-wine.com veranstaltet.

Die Verleihung der Trophy findet am 26. August im Rahmen einer sommerlichen Wein-Soirée im Kronenschlösschen in Hattenheim statt. Im Rahmen einer öffentlichen Pinot-Promenade können dort auch alle Weine, die im Finale des Wettbewerbs standen, von den Besuchern verkostet werden.

Spätburgunder Preis 2006

Sieger im vergangenen Jahr war der wunderbare Himmelreich-Spätburgunder im Garten R von Schumacher (Pfalz 2004).

Und da es so schön war, und so schön gemein, hier nochmals auf zahlreichen Wunsch Nikos Verriss über den Gräfenhauser der Südpfalz-Connexion, den er vergangenes Jahr nach der Verkostung im Rahmen des Spätburgunder Preises schrieb. Niko hat den Wein seitdem noch zweimal verkostet, jeweils wurde das Urteil bestätigt, ein traditioneller Spätburgunder, der seinen Preis (um 40 Euro) keinesfalls rechtfertigt, da gibt es dutzende bessere, wie eben der Drei Herren (15 Euro). Marketing ist eben nicht alles!

Grüße vom bösartigen, nießwurzigen und gemeinen Niko mit der schwarzen Seele:

 

"Eine Frechheit der Südpfalz-Connexion

Nach der Spätburgunderverkostung 04 hängte Niko noch außer der Reihe einen Gräfenhauser Spätburgunder 04 dran, weil es so gut passte. Der Wein wurde vom Kollegen Landwein hoch gelobt, ich war sehr gespannt. Er war eine Enttäuschung, geradezu eine Frechheit: hell-wässrig, flach, etwas Rauch, ein hohler Wein ohne alles, was die vorhergehenden hochklassigen Burgunder gezeigt hatten. Die Runde war entsetzt: Unter 80 Punkte!

Bei 39 Euro ein Schlag ins Gesicht. Die 5 Jungs, die sich Südpfalz-Connexion nennen, sollten lieber Riesling versuchen, von Spätburgunder haben sie keinen blauen Schimmer. Und mal einen Batonnage probieren, DIESER Club aus 5 Österreichern kann wahrlich Rotwein!

Das Weinchen kam am nächsten Tag ins Chili con Carne, hat ihm nicht geschadet!"

 

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