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10. Juli 2008

Die 11 besten Nahrungsmittel, die Sie nicht essen

Kürzlich provozierte Ernährungsexperte Jonny Bowden die Leser der New York Times mit einer Liste der "Elf besten Nahrungsmittel, die Sie nicht essen". Selten hat ein Artikel der Zeitung mehr Interesse erregt!

Und weil es so gesund und genial einfach ist, hier die Aufstellung der Nahrungs-Elf (gefunden bei Hartmut Wewetzer, Tagesspiegel):

1. ROTE BEETE:

Reich an Folsäure und gesundem roten Farbstoff, dem Betanin.

2. WEISSKOHL:

Er enthält bitter schmeckende Senfölglykoside oder Glucosinolate. Senföle sollen einen hemmenden Einfluss auf das Krebswachstum haben.

3. MANGOLD:

Enthält viel Vitamin K (wichtig für die Blutgerinnung) und Vitamin A (fürs Sehen).

4. ZIMT:

Kann den Blutzucker und die Blutfettwerte senken, ein Effekt, der aber noch nicht eindeutig gesichert ist.

5. GRANATAPFELSAFT:

Günstige medizinische Effekte werden zur Zeit intensiv erforscht, der Saft enthält viele Antioxiddantien und soll unter anderem den Blutdruck günstig beeinflussen. Zubereitung? Einfach trinken.

6. TROCKENPFLAUMEN:

Enthält viele möglicherweise krebshemmende Antioxidantien. In Schinken einwickeln und backen.

7. KÜRBISKERNE:

Im Kern steckt viel Magnesium, ein wichtiges Mineral. Kürbiskerne entweder einfach naschen oder geröstet auf den Salat streuen.

8. SARDINEN:

Reich an Omega-3-Fettsäuren, Kalzium und weiteren Spurenelementen, dazu B-Vitamine. Essen: Direkt aus der Dose, auf Toast, zerkleinert mit Dijonsenf und Zwiebeln aufs Brot.

9. KURKUMA ODER GELBWURZ:

Das bitterscharfe Gewürz färbt Curry und ist für den Ernährungsexperten Bowden der Superstar unter den Gewürzen. Die gelben Farbstoffe sollen krebs- und entzündungshemmend wirken.

10. GEFRORENE BLAUBEEREN:

Ganzjährig zu bekommen. Zumindest in Tierversuchen zeigte sich ein günstiger Einfluss auf das Gedächtnis.

11. KÜRBIS AUS DER DOSE:

Vielleicht nicht jedermanns Sache! Sättigt aber, ohne viel Kalorien zu haben, enthält Ballaststoffe und Vitamin A.

Eine wirklich geniale Liste, die jeder beim Einkaufen beachten kann. Fast alle Zutaten sind überall, jederzeit und preiswert zu bekommen. Rote Beete, Trockenpflaumen und Granatapfelsaft sind natürlich klasse, stehen bei uns täglich auf dem Speiseplan. Sardinen sollten nicht zu viel genossen werden, sie haben einen hohen Harnsäure/Purin-Wert.

Passend dazu die Sammlung von Hartmut Wewetzers Kolumnen unter dem Titel Der Brokkoli-Faktor im Ullstein-Verlag (185 Seiten, 7,95 Euro).