WEIN
01. Juni 2007

Die besten Pinot Noirs

Kommen natürlich aus dem Burgenland

 

Willibald Balanjuk kennt seine burgenländischen Spitzengewächse. Und so ärgert es den Geschäftsführer des Burgenland-Weinverbandes, wenn man ihm sagt, das französische oder deutsche Pinot Noirs besser seien. Nach einem dieser Dispute hieß es: Wir machen eine Blindprobe.

 

Gerhard Retter aus dem Adlon organisierte Pinot Noirs aus dem Burgenland, dem Burgund und aus deutschen Landen.

 

Als wenn es abgesprochen gewesen wäre: die drei ersten aus den 5 Flights der ersten 15 Weine waren Burgenländer:

 

Alle Pinot Noir aus 2004

 

1. Kollwentz (17,5 Punkte)

 

2. Halbturn (17,3 )

 

Claus Preisinger (17,3)

 

4. Huber Wildenstein R, Baden (17,2)

 

5. Paul Achs Gabarinza, Burgenland (17,1)

 

es folgten Meyer-Näkel Kräuterberg (Ahr, 16,4), Nuits Saint Georges von Mugnier (16,3), Prielers Pinot Noir mit 16,1 Punkten und Chevrey-Chambertin von Mortet (16) ?

 

erst dann kamen Clos du Vougeot von Meo Camuzet (15,7 Punkte, erstaunlich schwach auf der Brust, ungehobelt), Salweys Oberrotweiler Kirchberg (15,6) und ein Gevrey Chambertin von Dugat (15,5, furchtbare Sauerkraut und Kohl-Noten),

 

völlig abgeschlagen war Friedrich Beckers Sankt Paul (14,8 Punkte).

 

qed.

 

Grüße, Niko (aus 2006)