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10. Juli 2010

Die Gen-Datenbank der Rebsorten

Neue Gen-Datenbank zu Rebsorten in Betrieb

In die weite Welt der Rebsorten kann man mit Hilfe einer neuer Gen-Datenbank eintauchen. Mehr als 5000 Sorten und Sortenherkünfte finden sich in der neuen Deutschen Genbank Reben, die im Institut für Rebenzüchtung im pfälzischen Siebeldingen freigeschaltet wurde. Forscher, Rebenzüchter und andere Interessierte können in der Sammlung Daten und Fakten zu den verschiedensten Rebsorten abrufen.

So lernt man etwa über die Kreuzung «Megumi», dass sie grüne Beeren hat, aus Japan kommt und von welchen Sorten sie abstammt. Allein zu Rebsorten aus Usbekistan finden sich 22 Einträge, Libanon bringt es immerhin noch auf 11 Einträge.

Julia Klöckner (CDU), parlamentarische Staatssekretärin des Bundesagrarministeriums, bezeichnete die Datenbank als Beitrag zur nachhaltigen Sicherung der Vielfalt an Weinreben. Mehrere Behörden haben Daten für das Projekt beigesteuert, das vom Julius Kühn-Institut (JKI) des Bundes koordiniert wird. dpa

www.deutsche-genbank-reben.jki.bund.de