Wein
26. Juni 2017

DOCa Rioja Fernando Salamero neuer Präsident

DOCa Rioja | Fernando Salamero neuer Präsident

Fernando Salamero, langjährigstes Plenumsmitglied der DOCa Rioja, wurde einstimmig als neuer Präsident der „Rioja Wine Interprofessional Organization“ gewählt.

Nach einem transparenten, reibungslosen Wahlvorgang werden nun außerdem neun Weinbauern und fünf weinbereitende Organisationen von 32 Personen im Control Board Plenum vertreten. Der neue Präsident Fernando Salamero betonte "die fundamentale Rolle, welche die "Rioja Wine Interprofessional Organization" für das Wachstum der Weinregion und tausende Familien gespielt hat, die alle stolz auf diese große Marke sind, die wir gemeinsam geschaffen haben."

Geboren in der Alavesa, genauer in der Stadt Elciego, mit familiären und beruflichen Bindungen zum Weingut Marqués de Riscal, wo er hauptverantwortlich für den Bereich Finanzen zuständig ist, verfügt Fernando Salamero über 35 Jahre Erfahrung im Management der Ursprungsbezeichnung. Er war an allen strategischen Entscheidungen beteiligt, die das aktuelle Modell der Rioja ausmachen, einschließlich der Vergabe der Zusatzbezeichnung "calificada" (qualifiziert), der Abfüllung vor Ort und dem Aufbau der übergeordneten Verwaltungsorganisation.

Seine Rede spiegelte Verbundenheit und Dialogbereitschaft wieder: "Der grundlegende Geist unserer übergreifenden Organisation ist es, gemeinsame Ziele zu setzen und die Gesamtinteressen der Weinregion vor individuelle Interessen zu stellen. Genau dieser Geist ermutigt mich, den Vorsitz zu übernehmen." Er führte weiter aus, dass die beiden vorherigen Präsidenten aus den jeweiligen Anbauverbänden "beispielhaft für die Normalität der Abläufe unseres branchenübergreifenden Management-Modells" stünden. Salamero sagte, dass die "Strukturierung der Branche durch die Institution und den Kontrollrat das beste Management-Tool für ein ausgewogenes Wachstum und einer der Schlüssel zu unserem Erfolg" sei.

Das wichtigste Ziel während seines Mandats wird das Engagement für ein ausgewogenes Wachstum der Weinregion sein, wobei "neue Wege gefunden werden sollen, um eine ausreichende Produktion und maximale Qualität sicherzustellen und um dem Versorgungsbedarf der Winzer gerecht zu werden". Wachstum soll weiterhin auf dem aktuellen Qualitätsmodell beruhen, dabei aber immer "fokussiert bleiben und wichtige Maßnahmen, wie zum Beispiel Investitionen in Promotionaktivitäten, einbeziehen."

Er betonte auch die feste Absicht, die Themen "Weine aus Einzellagen und Qualitätsschaumweine" weiter zu förden, die "zusammen mit Weinen aus der Region und aus den einzelnen Gemeinden die bestehenden Kategorien ergänzen sollen, die bisher für unseren Erfolg verantwortlich sind".

Abschließend und unter Hinweis auf sein persönliches Engagement bekräftigte er den festen Willen, Weintourismus in Rioja zu fördern und sagte, dass er "die Koordination des Weintourismus in der Region mit Hilfe des Kontrollrates steuern" wolle.