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24. Februar 2016

editorial Trinkwasser im Restaurant Berlin entdeckt sein Leitungswasser

Foto: Thomas Hartmann

Foto: Hartmann

Die eat! Berlin besinnt sich auf die gute Qualität des Berliner Leitungswasser und den Einsatz von Trinkwasserspendern als Alternative zu Flaschenwasser.

Von Nikolas Rechenberg

Wie oft zucken wir als Gastgeber beim Bezahlen der Restaurantrechnung zusammen - allein der Posten des Mineralwassers kann es in sich haben! 7 Euro, 14 Euro oder mehr die Flasche sind keine Seltenheit, gerade im Gourmet-Bereich.

Aber muss das sein? In Berlin beginnt in wenigen Tagen das eat! berlin Feinschmecker-Festival. Dort gibt es eine Kooperation mit den Berliner Wasserbetrieben. Die stellen aufbereitetes Wasser aus Trinkwasserspendern den Festival-Besuchern zur Verfügung. Die Berliner Wasserbetriebe sind also der Trinkwasserlieferant der eat! Berlin.

Eine innovative, eine nachhaltige Idee. Warum sollen nur Gemüse und Fleisch im Restaurant aus der Region kommen. Wenn schon Regional-Trend, dann auch richtig! Vor allem, da die Qualität des Berliner Leitungswasser als erstklassig gilt und es einen ausgezeichneten Geschmack hat. Die Stiftung Warentest empfiehlt Trinkwasser mit den Worten: "Auf seine Qualität ist in aller Regel verlass." Trinkwasser sei das am besten kontrollierte Lebensmittel.

Bleibt zu hoffen, dass mehr Veranstalter auf die gleiche Idee kommen. Kitas und Sportvereine, Schulen und Betriebe können Trinkwasser anbieten, auch in Hotels oder bei Open Air Veranstaltungen ist dies aus Trinkwasserspendern möglich. Wasser für alle, zum fairen Preis.

Nicht wenige Restaurants in Berlin sind auf dem Gebiet bereits Trendsetter. Und propagieren das Wasser aus dem Leitungshahn. Sogar Gourmet-Restaurants wie Reinstoff und Frühsammers, wie Einsunternull und das Nobelhart & Schmutzig oder auch die Trattoria a Muntagnola bieten ihren Gästen Trinkwasser an.

Die Wirte dort wollen nicht mehr zurück zum Mineralwasser. Es kommt aufbereitet aus schönen Karaffen, der Preis stimmt und die Gäste trinken daher eher ein Glas Wein mehr. So kommt auch der Wirt auf seine Kosten.

Interview mit Bernhard Moser vom eat! berlin Feinschmecker-Festival

Hintergrund: Zur Qualität des Berliner Trinkwasser

PDF Stiftung Warentest zu Trinkwasser vs Stilles Wasser:

Stiftung_Warentest__Stilles_vs_Trinkwasser.pdf0,96 Mi