Die Entwicklung des Hamburger Elbtower geht in die nächste Phase: In dem Prestigeprojekt der Hansestadt wird die PRIMESTAR Group in den nächsten Jahren das Hilton Hamburg Elbtower eröffnen. Damit ist der international führende Hospitality-Core Brand „Hilton“ erstmals in der Hansestadt vertreten. Die führende unabhängige Hospitality-Plattform PRIMESTAR Group hat den Zuschlag für das Hotelprojekt in einem der markantesten Hochhausprojekte und Smart City Objektes Deutschlands von dem Investorenkonsortium um Immobilieninvestor Dieter Becken erhalten.
Geplant wird das zukünftige High-End-Hotel im Elbtower mit 195 Zimmern und Suiten; eröffnet werden soll es bis spätestens 2029. Für die PRIMESTAR Group markiert das neue Hotel im Hamburger Elbtower den Eintritt in die Fünf-Sterne-Luxusklasse, einen weiteren Meilenstein nach dem erfolgreichen Launch der eigenen Marken June Six und June Stay im Jahr 2022. Das Unternehmen betreibt derzeit insgesamt 19 Hotels mit sieben Marken an 12 Standorten in Deutschland, Österreich und Italien. Zur Unternehmensstrategie zählt die weitere Expansion in A-Städten in Deutschland, Österreich und Polen, sowohl mit den Eigenmarken June als auch in Zusammenarbeit mit langjährigen Franchise-Partnern. Der Elbtower wird eine integrierte und digitalisierte Customer Journey mit dem einzigartigen Naturhistorischen Museum bzw. einem State-of-the Art Bürogebäude neben dem von PRIMESTAR Group betriebenen Hotel und Restaurant bzw. Tagungsflächen bieten.
Neubelebung des Wahrzeichens an der Elbe
„Mit unserem neuen High-End-Hotelprojekt im Hamburger Elbtower gehen wir einen weiteren konsequenten Schritt in der Entwicklung unserer Unternehmensgruppe“, erklärt Dr. Roland Rausch, Chairman der PRIMESTAR Group. „Für das Vertrauen in unser wegweisendes Konzept bedanke ich mich besonders bei Immobilieninvestor Dieter Becken und seinem Team. Mit seinem Engagement zur Neubelebung des Wahrzeichens an der Elbe leistet er Großes für Hamburg. Unser Dank gilt auch unserem langjährigen Franchise-Partner Hilton für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und den gemeinsamen nächsten Schritt in das neue Luxus-Segment.“ Maßgeblich beteiligt an den erfolgreichen Verhandlungen zwischen der PRIMESTAR Group und dem Investorenkonsortium des Hamburger Elbtower waren darüber hinaus Patricia Walter von der Rechtsanwaltskanzlei Gebert Drescher sowie Marc Werner aus der internationalen Wirtschaftskanzlei Hogan Lovells bzw. ARP Architekten.
Digitalkonzept dockt an Smart City Hamburg an
Die PRIMESTAR Group sieht für das neue Hilton im Elbtower ein hohes Maß an digitalen Lösungen vor, die nahtlos an die Smart City Hamburg andocken. „Wir sehen uns als Vorreiter in puncto Digitalisierung der Hospitality-Branche und werden diese Entwicklung auch im Elbtower progressiv vorantreiben – wie etwa mit einem Guest Journey, der vollständig digital sein wird und die Customer Experience des einzigartigen Naturhistorischen Museum und des neuen Office Space integrieren“, betont Dr. Rausch. „Damit bieten wir nicht nur viel modernen Komfort für unsere Gäste, sondern tragen auch zu wachsender Nachhaltigkeit bei.“
Das Digitalkonzept der Primestar Group wird unter anderem einen Online-Self-Check-in und -Check-out umfassen, genauso wie digitale Room Keys und Online-Concierge-Leistungen, zu denen Restaurantempfehlungen, Online Food to Go und die Buchung von Aktivitäten zählen. Die Technologielösungen werden in Partnerschaft mit at-visions und swissnet Group implementiert.
Dirk Roßmann investiert in den Weiterbau des Elbtowers
Der Gründer der Drogeriekette Rossmann, Dirk Roßmann, beteiligt sich am geplanten Weiterbau des Hamburger Elbtowers. Das Bundeskartellamt hat der Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens zugestimmt, an dem neben Roßmann der Hamburger Immobilienentwickler Dieter Becken, der Milliardär Klaus-Michael Kühne, die Signal Iduna Versicherung sowie das Bauunternehmen Adolf Lupp beteiligt sind. Zuvor hatte das „Hamburger Abendblatt“ berichtet.
Bundeskartellamt hält Fusionsvorhaben für unproblematisch
Nach Angaben des Bundeskartellamts ist das Fusionsvorhaben unproblematisch. Die Freigabe sei ohne ein förmliches Hauptprüfverfahren innerhalb weniger Wochen erteilt worden. Das Bundeskartellamt wacht darüber, dass Unternehmen durch Übernahmen von Wettbewerbern oder durch Beteiligungen an anderen Unternehmen nicht zu mächtig werden und in der Folge der Wettbewerb beeinträchtigt wird.
Bereits seit Dezember 2024 verhandelt Immobilienentwickler Becken exklusiv mit dem Insolvenzverwalter Torsten Martini über den Kauf des halbfertigen Rohbaus am Ostende der HafenCity. Im Oktober 2023 hatte der Bauunternehmer Lupp dort die Arbeiten eingestellt, weil die Signa-Gruppe des österreichischen Immobilieninvestors René Benko Rechnungen nicht bezahlt hatte. Benko wurde inzwischen in zwei Prozessen verurteilt, die Urteile sind noch nicht rechtskräftig.
Stadt will im Elbtower das geplante Naturkundemuseum unterbringen
Einer Eckpunktevereinbarung vom Oktober 2025 zufolge will die Stadt im Elbtower das geplante Naturkundemuseum unterbringen und dafür fast die Hälfte des Gebäudes zu einem Festpreis von 595 Millionen Euro übernehmen. Verlaufen die Gespräche erfolgreich, könnte der vom Londoner Stararchitekten David Chipperfield geplante Elbtower weitergebaut werden, wobei er aber nicht mehr 245, sondern nur noch 199 Meter hoch werden soll. Aktuell ist die Bauruine etwa 100 Meter hoch.
Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher ging zuletzt von einer Fertigstellung des Elbtowers und den Einzug des geplanten Naturkundemuseums bis Ende 2029 aus. „Die Baugenehmigungen liegen ja im Prinzip schon vor“, sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. „Das heißt, es ist eine Frage von wenigen Jahren.“ GW/dpa

