Best of Donhauser
30. August 2009

Erbsenkaltschale mit Flusskrebsen und Minze

Donhauser kocht: Rezepte für Sommer, Sonne und eiskalten Bio-Genuss

Erbsenkaltschale mit Flusskrebsen und Minze

Für 2 Portionen

Zubereitungszeit: 15 Minuten

200 g ausgelöste Flusskrebse (Kühlregal) 1 TL frischer Zitronensaft 2 Stängel Minze 250 g aufgetaute grüne Erbsen (TK) 150 g Naturjoghurt 1 / 4 l kalte Geflügelbrühe (fertig im Glas oder Rezept siehe ) Salz Schwarzer Pfeffer 1 Hauch Cayennepfeffer Zum Servieren: 1 TL Pinienkerne

1 Die Flusskrebse mit Zitronensaft beträufeln. Die Minze waschen, trockenschwenken, die Blättchen abzupfen und in Streifen schneiden.

2 Die Erbsen mit Naturjoghurt und Geflügelbrühe im Küchenmixer oder mit dem Mixstab pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer würzen.

3 Die Flusskrebse mit der Hälfte Minzestreifen in zwei Suppenschalen verteilen und mit Erbsensuppe aufgießen. Mit restlichen Minzestreifen garnieren und mit Pinienkernen bestreuen.

 

Tipp: Dazu passt Pumpernickel oder Vollkornbaguette.

Gesundheit: Das altehrwürdige Kraut wächst wild, wird aber meist als im Garten angebaute Kultursorte (Züchtung aus verschiedenen Wildsorten) angeboten. Bereits Hildegard von Bingen zählte zehn heilkräftige Sorten der Minze.

Die echte Pfefferminze (Mentha piperita) ist eine Kreuzung verschiedener Minzarten und wird im Anbau nur über Ausläufer vermehrt. Der Name "Mentha", zu der ja auch die Art Langblättrige Rossminze (Mentha longifolia) gehört, geht auch die Nymphe Menthe zurück, die der Sage nach von Persephone, der Beherrscherin der Unterwelt, in diese Pflanze verwandelt wurde. Seit dem 5. Jahrhundert ist der Pfefferminzanbau bekannt. Die Pfefferminze gehört zu den bekanntesten und beliebtesten heimischen Heilpflanzen unter anderem auch wegen ihre positive Wirkung auf die Galle.

 

Eure Rose Marie Donhauser

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