Feinschmecker-SpecialGastro Awards 2026

In der deutschen Gastronomie ist viel in Bewegung: Der Feinschmecker, Deutschlands kulinarisches Lead Magazin, zeigt jetzt in einem umfangreichen Gastro-Dossier (Ausgabe #3/2026, ab 13. Februar im Handel), wie viel Kreativität und Innovationskraft die Branche trotz aller Herausforderungen ausstrahlt.

Denn eines ist deutlich: In Deutschlands Restaurants wird so spannend gekocht wie lange nicht, Gastronomen testen neue Konzepte und entwickeln Gastlichkeit insgesamt weiter. Gerade in der jungen Szene entfaltet sich die „Next Generation“ mit hohem persönlichem Einsatz. „Vielerorts lockert sich das starre Menü-Korsett zugunsten flexibler und gastfreundlicher À-la-carte-Angebote, es gibt attraktive Preise für junge Foodies, der Sonntagsbraten feiert sein Comeback, und spektakuläre Neueröffnungen setzen spannende Impulse“, so Chefredakteurin Gabriele Heins über die Trends der Branche.

Für das aktuelle Dossier sprach sie u.a. mit Hotelier Hermann Bareiss, der das „Hotel Bareiss“ in Baiersbronn auch in punkto Mitarbeiterführung und -schulung in ein europaweit führendes Luxusresort verwandelt hat. Die Redaktion ehrt ihn mit dem Award „Lebenswerk“ und blickt mit ihm auf 75 Jahre Aufbauleistung zurück. Zudem widmet sich die Ausgabe Joachim Wissler, der 25 Jahre lang das Spitzenrestaurant „Vendôme“ geprägt hat. Im Interview spricht er über seinen Abschied aus der Küche und den Wandel der Branche.

Aktuell getestet: Neuer Guide „Die 500 besten Restaurants in Deutschland 2026“

Die Ausgabe enthält zudem als Extra den neuen Guide „Die 500 besten Restaurants in Deutschland 2026“. Für dieses Booklet testet das erfahrene Team des Feinschmeckers jedes Jahr anonym und unabhängig Gastro-Adressen in ganz Deutschland. Die 500 besten Restaurants werden mit bis zu fünf Feinschmecker-„F“ bewertet.

Gastro-Awards: Frauen behaupten sich in der Männerdomäne ­ neue Kategorie „Team Spirit“

Die Besten der Besten in insgesamt dreizehn verschiedenen Kategorien zeichnet die Redaktion jedes Jahr zudem mit den Gastro-Awards aus – von „Aufsteiger des Jahres“ bis „Lebenswerk“. Besonders interessant ist in diesem Jahr die neue Award-Kategorie „Team Spirit“: Das „Facil“ (Berlin) erhält zum ersten Mal diesen Feinschmecker Gastro-Award für ein großartiges und seit Jahren konstantes Rundum-Erlebnis dank einer hervorragend eingespielten Mannschaft – in der eher hierarchisch organisierten Branche der Gastronomie ein echtes Novum.

Frauen sind in der Spitzengastronomie immer noch stark unterrepräsentiert, aber es gibt starke Persönlichkeiten, die Vorbildcharakter haben.: „Chefinnen am Herd sind in der Gastronomie auch 2026 noch zu selten. Umso mehr freue ich mich, dass wir in diesem Jahr ganze sechs der dreizehn Einzel-Awards an Frauen vergeben - so viele wie noch nie“, so Chefredakteurin Gabriele Heins. „Ebenfalls auffällig ist, wo die Genusskultur in Deutschland traditionell am stärksten ausgeprägt ist: fünf der Awards gehen nach Baden-Württemberg.“

Das sind die Preisträger der Gastro-Awards 2026:

Restaurant des Jahres: „Überfahrt“ (Rottach-Egern) mit Chefköchin Cornelia Fischer und Sommelière Marie Christin Baunach

Gastgeberin des Jahres: EvaKlink („Wielandshöhe“, Stuttgart)

Nachhaltigkeit: „AlteÜberfahrt“ (Werder)

Köchin des Jahres: DouceSteiner („Hirschen“, Sulzburg)

Lebenswerk: HermannBareiss (Hotel Bareiss, Restaurant „Bareiss“, Baiersbronn)

Aufsteiger des Jahres: CédricStaudenmayer („Cédric“, Weinstadt)

Team-Spirit: „Facil“ (Berlin)

Junge Konzepte: „arc“ (Hamburg)

Patissière des Jahres: JuliaOrschiedt („Pietsch“, Wernigerode)

Gasthaus des Jahres: „GrünerBaum“ (Michelstadt) des Mutter-Tochter-Duos Barbara und Erika Bär

Innovation des Jahres: „Frühstück3000“ (Berlin)

Sommelière des Jahres: MariaVizsnyai („Steins Traube“, Mainz)

Weinbar des Jahres: „HighFidelity“ (Stuttgart)

In jeder Hinsicht perfekt: Fünfzehn Köche mit höchster Feinschmecker-Bewertung

Insgesamt fünfzehn Köche erhalten 2026 die höchste Bewertung der Redaktion mit fünf Feinschmecker-„F“. Vielen von ihnen kochen seit vielen Jahren auf höchstem Niveau und wurden vom Feinschmecker schon mehrfach ausgezeichnet.

  • Jan-PhilippBerner & Jan Fehling, „Söl’ring Hof“, Sylt
  • Christoph Rüffer, „Restaurant Haerlin”, Hamburg (Christoph Rüffer erhält zum ersten Mal die höchste Feinschmecker-Bewertung mit 5 „F“)
  • MarcoMüller, „Rutz Restaurant“, Berlin
  • SvenElverfeld, „Aqua“, Wolfsburg (leider wurde nach Redaktionsschluss bekannt, dass Sven Elverfeld das Aqua am 20. März 2026 schließen wird)
  • Dennis Kuckuck, „Restaurant Vendôme“, Bergisch Gladbach (Dennis Kuckuck hat im Oktober 2025 die Nachfolge von Joachim Wissler angetreten)
  • HansStefanSteinheuer & ChristianBinder, „Steinheuers Restaurant“, Bad Neuenahr-Ahrweiler
  • ThomasSchanz, „schanz. restaurant.“, Piesport
  • ClemensRambichler, „Sonnora“, Dreis
  • ChristianBau, „Victor’s Fine Dining“, Perl-Nennig
  • Claus-PeterLumpp, „Restaurant Bareiss“, Baiersbronn
  • TorstenMichel, „Schwarzwaldstube“, Baiersbronn
  • BenjaminChmura, „Tantris“, München
  • JanHartwig, „JAN“, München
  • TohruNakamura, „Tohru in der Schreiberei“, München
  • EdipSigl, „es:senz“, Grassau