10. Juni 2010

Fleisch mit Fett zum Grillen

Für den richtigen Geschmack sollte das Grillfleisch nicht fettfrei sein

Denn besonders saftig sind marmorierte, also mit feinen Fettadern durchzogene Fleischstücke. Das Fett schützt vor dem Austrocknen und sorgt für den guten Geschmack, erläutert die Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Wer das Fett nicht mag, sollte es daher erst nach dem Grillen abschneiden.    

Prima zum Grillen eignen sich auch alle Fleischstücke mit Knochen. Das Fleisch um den Knochen herum ist besonders aromatisch, wie Koteletts oder Rippchen von Schwein und Lamm zeigen. Außerdem schützt der Knochen vor dem Austrocknen.    

Vom Rind eignen sich zum Grillen vor allem Hüft-, Rump- und Lendensteak, vom Schwein Schnitzel, Kotelett, Nacken und Filet. Geflügel wird im Ganzen oder als Teilstück gegrillt, beispielsweise Hähnchenschenkel oder Putenbrust. Kalb- und Wildfleisch eignen sich nicht für den Grillrost, denn sie trocknen sehr schnell aus.    

Nicht nur Fleisch kann gut gegrillt werden. Auch Süßwasserfische mit festem Fleisch wie Aal und Forelle sowie Seefische wie Makrele, Hering und Lachs schmecken gegrillt sehr lecker. Gleiches gilt für saftiges Gemüse und festes Obst.    

Ungeeignet zum Grillen sind gepökeltes Fleisch wie Kasseler, Wiener Würstchen oder Bockwürstchen. Sie enthalten Nitritpökelsalz, das dem Fleisch eine schöne rötliche Färbung verleiht. Bei hohen Grilltemperaturen können aber Nitrosamine entstehen, die Krebserkrankungen begünstigen sollen. dpa