BERLIN
31. August 2013

Florian Glauert aus dem Restaurant Duke

Foto/Logo: Berlin Partner/Ellington Hotel Berlin

In Kürze werden die Berliner Meisterköche bekanntgegeben. In einer kleinen Serie stellen die GOURMETWELTEN die nominierten Köche vor. Heute Teil 1: Florian Glauert aus dem Duke im Hotel Ellington

update: Das sind die Meisterköche 2013

Im Jahr 1997 hat Berlin Partner den Wettbewerb Berliner Meisterkoch ins Leben gerufen. Der Wettbewerb zeigt jedes Jahr aufs Neue: In vielen Berliner Restaurants wird auf höchstem Niveau gekocht. Mit der Gastronomie entwickelt sich auch der Meisterköche-Wettbewerb. 2008 kam die Kategorie Aufsteiger des Jahres dazu, die der dynamischen Entwicklung Rechnung trägt und in der großen Szene eine wichtige Orientierungshilfe bietet. Auch in diesem Jahr sind wieder fünf junge Köche mit interessanten Restaurants in der engeren Auswahl.

1. Florian Glauert, Duke im Ellington Hotel

Selbst für einen guten Koch hat Florian Glauert einen ungewöhnlich bewegten Lebenslauf. In Berlin geboren, absolvierte er zunächst seine Ausbildung im hiesigen Hotel Esplanade. Dann ging er über den Großen Teich und arbeitete im Pleasentdale Chateau in West Orange, New Jersey, absolvierte im Culinary Institute of America in New York eine Foodstyling-Ausbildung und arbeitete anschließend als gastronomischer Berater und Foodstylist. Auch in Spanien hat Glauert schon gekocht.

2000 kam der zurück nach Berlin und betreute das Felix ClubRestaurant und den Szenehotspot Grill Royal. Über weitere Stationen, unter anderem im Café Einstein und im Hotel Palace, kam er 2012 ins Ellington Hotel Berlin, wo er heute als Küchenchef im Restaurant Duke arbeitet.

Den eigenen Stil bezeichnet Florian Glauert als“ Cuisine logique“ und meint damit eine moderne Küche, die auf der Grundlage der französischen Küche viele Einflüsse verarbeitet und doch so einfach wie möglich bleiben will. Dabei bleibt Glauert in seiner Entwicklung nie stehen. Zu seinen Aufgaben gehört nach eigenem Verständnis auch die Kreation neuer Menüs. Die Gäste profitieren davon. Die Karte wechselt wöchenttlich. Einmal im Monat wechselt das 5-gängige Menü, das jeweils ein Thema hat.

Eine Konstante im Angebot ist ein Berliner Klassiker, die Currywurst. Jeden Samstag wird sie mit Champagner serviert. Wer tagsüber keine Zeit für einen Besuch im Duke hat: Selbst nach 23 Uhr können Nachtschwärmer noch aus der Late-Night-Karte auswählen.

Es folgen die weiteren, nominierten Aufsteiger