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16. Januar 2016

Frankfurt Tourismus Bars, Bohème und Basare

Kongresse, Shopping, die Messe und der nahe Flughafen machen Frankfurt international für Besucher attraktiv. Die Stadt will mit einem neuen Konzept noch viel mehr Gäste anziehen und baut dabei auf die Region von Bingen bis Aschaffenburg.

Die Stadt Frankfurt will die Zahl der Übernachtungsgäste und der Kongresse deutlich steigern. Helfen sollen dabei unter anderem ein Bahnhofviertelführer, ein Apfelwein- und Shopping-Guide sowie eine ErlebnisCard für die Region.

Rund 8,5 Millionen Übernachtungen seien 2015 in der Hessenmetropole gezählt worden, etwa doppelt so viele wie vor zehn Jahren, sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) in Frankfurt. Bis 2020 sollen es zehn Millionen sein.

Der Geschäftsführer der Tourismus und Congress GmbH, Thomas Feda, sagte, jede fünfte Übernachtung hänge bereits mit dem wachsenden Tagungs- und Kongressmarkt zusammen. Aus rund 72 000 Tagungen (2015) sollen bis 2020 mindestens 100 000 werden.

«Frankfurt ist mit München von den Gästezahlen her die internationalste Stadt Deutschlands», sagte Feda. «Der Konkurrenzdruck mit anderen Städten wird immer größer.» Daher habe Frankfurt einen neuen Aktionsplan erarbeitet. Dabei sollen die Zusammenarbeit mit der Region - von Aschaffenburg bis Bingen - sowie mehr als 50 Auftritte auf Messen und anderen Veranstaltungen im In- und Ausland helfen.

Das Bahnhofsviertel etwa soll unter dem Motto «Bars, Bohème und Basare» mit einer eigenen Broschüre, neuen Beschilderungen und Stadtrundgängen für Touristen attraktiver werden. Ein «Shop-Finder» im Internet soll den Shopping-Tourismus aus Asien und anderen Ländern angekurbelt. Rund 900 Geschäfte seien darin zu finden.

Nach dem Wein-Guide ist 2016 ein Apfelwein-Führer in Arbeit. Neben der Frankfurt-Card mit zahlreichen Vergünstigungen soll es voraussichtlich ab 2017 auch eine Frankfurt/Rhein-Main-ErlebnisCard geben. dpa