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17. November 2009

Gault Millau, die Restaurants in Hessen

Frankfurter Köche führen «Gault-Millau-Liste an

Die Köche aus zwei Frankfurter Edel- Gaststätten führen die hessische Liste des neuen französischen Restaurantführers «Gault Millau» an. Patrick Bittner aus dem Restaurant «Français» im Hotel Frankfurter Hof und Mario Lohninger aus dem «Silk» erreichten mit jeweils 18 Punkten die höchste hessische Wertung der Tester. Mit jeweils 17 Punkten folgen in der Tabelle die Häuser «Micro» und «Osteria Enoteca» in Frankfurt, das «Schwarzenstein» in Geisenheim/Rheingau, «L'étable» in Bad Hersfeld, die «Villa Rothschild» in Königstein und das «Amador» in Langen.

Das «Amador», das von den konkurrierenden Kritikern des Michelin- Verlages als einziges hessisches Haus mit drei Sternen bewertet wurde, kam im «Gault Millau» nicht mehr ganz so gut weg. Sie entzogen Juan Amador einen Punkt, weil er zwar weiterhin futuristisch koche, sein «Chorizo dehydriert mit Eukalyptushonig und Minze spannend klingt, aber nur staubig und weit weniger originell als erwartet schmeckt». Abgewertet wurden neben dem Restaurant im Frankfurter Tigerpalast auch noch das «Steinerne Schweinchen» in Kassel und die «Ente» in Wiesbaden, die aber immer noch auf respektable 16 und 15 Punkt kamen.

Von den 110 besten deutschen Köchen, die mit 17 bis 19,5 von 20 möglichen Punkten bewertet wurden, stehen acht in Hessen am Herd. Insgesamt zeichneten die Tester dieses Jahr in Hessen 54 Küchenchefs mit einer oder mehreren Kochmützen aus. Dafür mussten sie mindestens 13 Punkte erreichen. Das schaffen unter den erstmals bewerteten Restaurants mit 14 Punkten das «Grossfeld» in Friedberg und das «Ralph Zimmermann» in Limburg. dpa

www.gaultmillau.de